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Die Produktion der Laser erfolgt zum Teil in einem 700 m2 grossen Reinraum, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Die schnelle und effiziente Umsetzung des Projektes war nur durch die gute Zusammenarbeit aller drei in Grüsch angesiedelten Trumpf Unternehmen möglich. Durch den Aufbau der neuen TruDisk-Produktionslinie in Grüsch entstehen kürzere Wege und dadurch mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit am Standort in Graubünden.
Deutliche Gewinnsteigerung
Die Trumpf Gruppe hat im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2013/14 ihren Gewinn deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 61,2 Prozent auf 248 Millionen Euro (Vj.: 154 Millionen Euro).
Ein Grund für das erheblich höhere Ergebnis ist ein gestiegener Umsatz: Im Geschäftsjahr 2013/14 erlöste Trumpf insgesamt 2,587 Milliarden Euro – der höchste Wert in der über 90-jährigen Geschichte des Unternehmens. Gegenüber dem Vorjahresumsatz von 2,343 Milliarden Euro entspricht dies einem Zuwachs von 10,4 Prozent.
Produktivität gesteigert
„Noch wichtiger für unser höheres Ergebnis sind jedoch breit angelegte Rendite- und Produktivitätssteigerungsprogramme, mit deren Hilfe wir in den vergangenen anderthalb Jahren noch deutlich effizienter wurden“, erklärte Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Trumpf Geschäftsführung, bei der Bilanzpressekonferenz. Die Umsatzrendite von Trumpf verbesserte sich von 6,6 Prozent auf 9,6 Prozent.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Auftragseingang von Trumpf um 16 Prozent auf 2,70 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,33 Milliarden Euro). Durch Neueinstellungen und Akquisitionen stieg auch die Mitarbeiterzahl: Zum Stichtag 30. Juni beschäftigte Trumpf weltweit 10.914 Menschen – 10 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Gruppe durch Zukäufe gestärkt
In den Umsatz sind erstmals auch verschiedene Zukäufe eingerechnet. „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unser Haus an strategisch wichtigen Stellen durch Akquisitionen verstärkt“, so Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. „Doch auch wenn man diese Sondereffekte herausrechnet, übersteigt der Umsatz erstmals die Zweieinhalb-Milliarden-Euro-Schwelle.“ Grösster Zukauf des vergangenen Geschäftsjahres war eine Mehrheitsbeteiligung am chinesischen Werkzeugmaschinenbauer Jiangsu Jinfangyuan CNC Machine Company Ltd. (JFY).
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