Schneller zum fertigen Teil mit KI-gestützter Laserschweisszelle von Trumpf Trumpf zeigt KI-gestützte Laserschweisszelle

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Dank künstlicher Intelligenz (KI) gelingt die Programmierung der neuen «TruLaser Weld 3000» deutlich schneller und einfacher. Die kompakte Schweissoptik erreicht auch schwer zugängliche Stellen im Bauteil. Ideal für Unternehmen mit hoher Variantenvielfalt und begrenztem Platz.

Mit der neuen «TruLaser Weld 3000» präsentiert Trumpf zur Euroblech 2026 eine kompakte Roboter-Laserschweisszelle, die sich durch KI deutlich schneller programmieren lässt. (Bild:  Trumpf)
Mit der neuen «TruLaser Weld 3000» präsentiert Trumpf zur Euroblech 2026 eine kompakte Roboter-Laserschweisszelle, die sich durch KI deutlich schneller programmieren lässt.
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Fachkräftemangel, häufig wechselnde Bauteile und begrenzte Produktionsflächen stellen viele Fertigungsbetriebe vor Herausforderungen. Mit der neuen «TruLaser Weld 3000» präsentiert Trumpf zur Euroblech 2026 eine kompakte Roboter-Laserschweisszelle, die sich durch KI deutlich schneller programmieren lässt und zugleich wenig Platz benötigt.

«Die ‹TruLaser Weld 3000› verschafft insbesondere Unternehmen Wettbewerbsvorteile, die hochwertige Blechbaugruppen und Gehäuse in Kleinserien mit hoher Variantenvielfalt fertigen. Sie ermöglicht stabile Prozesse, kurze Durchlaufzeiten und damit eine hohe Flexibilität in der Fertigung», sagt Moritz Berger, Produktmanager bei Trumpf.

Doppelt so schnell vom CAD-Modell zum fertigen Programm

Die neue «TruLaser Weld 3000» lässt sich klassisch an der Maschine oder mit der Software «TruTops Weld» offline, z. B. vom Büro aus, programmieren. Besonders bei häufig wechselnden Bauteilen ist dies vorteilhaft: Mitarbeiter erstellen neue Programme am Rechner, während die Maschine weiter produziert.

Mit der Software «TeachLine Touch» lässt sich die Schweisszelle bis zu 50 Prozent schneller programmieren und einrichten.(Bild:  Trumpf)
Mit der Software «TeachLine Touch» lässt sich die Schweisszelle bis zu 50 Prozent schneller programmieren und einrichten.
(Bild: Trumpf)

Zudem entstehen die Schweissprogramme auf Basis von CAD-Daten deutlich schneller als bei der herkömmlichen Programmierung. Mit der Funktion «TeachLine Touch» lassen sich anschliessend kleine Abweichungen korrigieren. Schweisspunkte lassen sich durch einfaches Tippen auf dem Maschinenbildschirm an die richtige Position verschieben.

Die Programmier- und Einrichtezeit reduziert sich dabei um bis zu 50 Prozent. Noch einfacher gelingt die Korrektur mit der Funktionserweiterung «TeachLine AI». Hierbei erkennt ein KI-basiertes Verfahren die Abweichungen der Schweisspunkte und korrigiert die Roboterbahn entsprechend der realen Bauteilsituation. So lässt sich die Anlage schneller für neue Bauteile einrichten. Ein weiterer Vorteil: Auch weniger erfahrene Mitarbeiter können die Laserschweisszelle bedienen.

Kleinere Schweissoptik erweitert das Teilespektrum

Eine neu entwickelte, rund 40 Prozent kleinere Schweissoptik erweitert den Einsatzbereich der «TruLaser Weld 3000». Damit lassen sich beispielsweise tiefe Bauteile wie Schaltschränke besonders gut fertigen.(Bild:  Trumpf)
Eine neu entwickelte, rund 40 Prozent kleinere Schweissoptik erweitert den Einsatzbereich der «TruLaser Weld 3000». Damit lassen sich beispielsweise tiefe Bauteile wie Schaltschränke besonders gut fertigen.
(Bild: Trumpf)

Eine neu entwickelte, rund 40 Prozent kleinere Schweissoptik erweitert den Einsatzbereich der «TruLaser Weld 3000». Dank der kompakten Bauweise erreicht der Schweissroboter auch schwer zugängliche Bereiche im Bauteil, beispielsweise die Innenräume tiefer Gehäuse, Kisten oder Boxen.

Anwender können dadurch ein grösseres Teilespektrum automatisiert fertigen und manuelle Nacharbeiten reduzieren. Für Prozessstabilität und Nahtqualität setzt Trumpf auf bewährte Laserschweisstechnologien. Dazu zählt «BrightLine Scan», eine Kombination aus Hochfrequenz-Scanner und einer motorischen Fokusverstellung.

Laser mit Zusatzdraht zur gezielten Materialeinbringung

Sie sorgt für eine höhere Spaltüberbrückung von bis zu 0,4 Millimeter und breitere Schweissnähte zum besseren Toleranzausgleich. Die Funktion «BrightLine Weld» verteilt die Laserleistung auf einen Innen- und Aussenkern im Laserlichtkabel, was insbesondere beim Tiefschweissen Spritzer reduziert und für hochwertige Ergebnisse sorgt. Für grössere Spalte bis ca. 1,5 Millimeter oder Werkstoffe, die Schweisszusatz benötigen, kombiniert «FusionLine» den Laser mit Zusatzdraht zur gezielten Materialeinbringung.

Wenig Aufstellfläche, viel Flexibilität

Die Schutzkabine der «TruLaser Weld 3000» bringt eine Aufstellfläche von 3,65 x 3,65 Metern mit und ist damit rund 24 Prozent kleiner als die kleinste Ausführung der «TruLaser Weld 5000». Somit ist die Laserschweisszelle ideal für beengte Produktionsumgebungen. Trotz der kompakten Bauweise kann die Maschine Bauteile in Palettengrösse bearbeiten.

Möglich macht dies ein «Kuka Iontec»-Roboter mit einer Reichweite von 2100 mm und einer Steuerung der neuesten Generation. Zum Ausrichten der Bauteile kann der Anwender zwischen einem klassischen Schweisstisch, einem Dreh-Kipp-Positionierer oder einem kompakten Rotationswechsler für hauptzeitparalleles Be- und Entladen wählen.

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Mit einer Laserleistung von drei oder vier Kilowatt schweisst die «TruLaser Weld 3000» Edelstahl und Baustahl mit einer Materialdicke von bis zu acht Millimetern sowie Aluminium mit einer Dicke von bis zu sechs Millimetern. Typische Einsatzfelder sind der Geräte- und Anlagenbau, Blechbauteile für Rechenzentren, die Medizintechnik oder die Küchen- und Lebensmittelindustrie.

(böh)

(ID:50971819)