Industrie 4.0 in der Richttechnik

Vernetzt und visualisiert

| Redakteur: Luca Meister

Für unterschiedliche Materialien, grosse Banddickenbereiche und Materialien mit hohen Festigkeiten: Die Hochleistungsrichtmaschine «HiCap 70 Plus» mit zwei Wechselkassetten von Arku.
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Für unterschiedliche Materialien, grosse Banddickenbereiche und Materialien mit hohen Festigkeiten: Die Hochleistungsrichtmaschine «HiCap 70 Plus» mit zwei Wechselkassetten von Arku. (Bild: Arku)

Automatisierung bestimmt immer stärker den Alltag im Maschinenbau. Wie die Visualisierung von Prozessschritten dabei hilft, Anlagen miteinander zu vernetzen und den Bediener in die Abläufe einzubinden, zeigte die Arku Maschinenbau GmbH auf der Euroblech 2014 in Hannover. Auf Grundlage der Animation der Hochleistungsrichtmaschine «HiCap» konnten Besucher selber Tests durchführen und herausfinden, wie sich viele Funktionen über eine zentrale Schnittstelle einfach und intuitiv steuern lassen.

mei. Seit Smartphones und Tablets sich etabliert haben, kommt der visuellen Interaktion über Displays eine immer grössere Bedeutung zu. Auch im Maschinenbau nimmt die Anlagensteuerung (HMI) per Bildschirm stetig zu.

Bereits heute lassen sich Anlagen bis auf die Sensorebene problemlos miteinander vernetzen. Auf der Euroblech erlebten Besucher bei Arku einen Ausschnitt der Industrie 4.0: Sie konnten die neue -Experten selbst testen.

Auf einem interaktiven Bildschirm liessen sich unterschiedliche Funktionen der Hochleistungsrichtmaschine «HiCap» wählen und steuern. Die Ergebnisse der Steuerungsauswahl wurden übersichtlich auf einem Grossbildschirm dargestellt. Dabei wurde schnell ersichtlich, was die Hauptvorteile der neuen Visualisierungslösung für die Richtmaschine sind. «HiCap» kommt insbesondere für das Richten von komplexen Materialdefekten und hochfesten Materialien zum Einsatz.

Spass beim Bedienen

Das Display ist mit seinen Funktionalitäten optisch ansprechend konzipiert. Ausserdem wird die Bedienung der HiCap-Hochleistungsmaschine erheblich erleichtert. Alle am Prozess beteiligten Stationen und externen Systeme sind durchgängig vernetzt. So können Bediener ihre Aktionen nicht nur schneller eingeben. Sie erhalten auch detaillierte Rückmeldungen vom System. Sollte ein Fehler aufgetreten sein, liefert das System genaue Informationen und schlägt Massnahmen zur Fehlerbeseitigung vor. Die Produktion kann zügig wieder aufgenommen werden. Die gezielte Fehleranalyse führt zu kürzeren Reaktionszeiten.

«In den kommenden Jahren werden Automatisierung und Visualisierung noch stärker in den Fokus rücken», erläutert Ewald Hund, Prokurist und Leiter der Entwicklungsabteilung bei Arku. «Mit der Neuentwicklung von Arvis 4.0 hat das Unternehmen auch in der Richttechnik die Industrie 4.0 eingeläutet. Wir sind für die künftigen Anforderungen des Marktes gut aufgestellt.»

Die Produktpalette des Unternehmens umfasst Präzisionsrichtmaschinen für Teile, Längs- und Querteilanlagen sowie Pressenvorschub- und Bandvorbereitungsanlagen für Profilierer. Die Richtmaschinen werden u. a. an die Automobil-, Bau- und Möbelindustrie, Schiffbau, Bahnindustrie sowie Laser-Job-Shops geliefert. <<

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