Drehzentrum VFM Machines AG: Umfassende Lösung für den Drehbereich

Redakteur: Matthias Vogel

>> Der Kostendruck in vielen Automobil-Zulieferunternehmen nimmt im Jahr 2012 weiter zu. Eine zentrale Lösung sehen viele in der Produktion selbst: Flexible und effektive Abläufe müssen dafür sorgen, dass einerseits die Kosten sinken und andererseits mit einer hohen Bauteilqualität die Wettbewerbsfähigkeit ansteigt. Für den Bereich des Drehens erfüllen die Vertikal-Drehzentren von Emag diese Bedingungen. Mit der VL 2 P bietet der Hersteller eine Maschine, die vielseitig einsetzbar ist.

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Der Teiletransport erfolgt über eine umlaufende Automation. Das Be- und Entladen der Pendelmaschine VL 2 P funktioniert nach dem Pick-up-Prinzip.
Der Teiletransport erfolgt über eine umlaufende Automation. Das Be- und Entladen der Pendelmaschine VL 2 P funktioniert nach dem Pick-up-Prinzip.
(Bild: Emag)

Die Bedingungen für Zulieferunternehmen und Fertigungsbetriebe sind seit Jahrzehnten die gleichen: maximale Bauteilqualität und flexible Losgrössen werden in allen Branchen und Anwendungsbereichen von den Kunden nachgefragt. Allerdings setzt gerade in den letzten Jahren die Entwicklung der Automobilindustrie noch anspruchsvollere Standards. Zum Beispiel müssen extrem kleine und grosse Losgrössen «just in time» produziert werden (und das nicht selten auf einer Anlage). Dazu kommt, dass selbst grossvolumige Produktionsprozesse immer wieder neu ausgelegt werden, weil sich die allgemeine Marktsituation schnell wandelt.

Umfassende Lösung für das Drehen

Wie sollen die Produktionsplaner in kleineren und mittleren Unternehmen auf diesen Wettbewerbsdruck und diese Marktdynamik reagieren? Dr. Guido Hegener, Geschäftsführer der Emag Salach Maschinenfabrik, verweist in diesem Zusammenhang auf einen echten «Kostenkiller» – das Vertikal-Drehzentrum VL 2 P: «Es gibt natürlich viele Faktoren, die bei der spanenden Bearbeitung von Bauteilen die Kosten entscheidend beeinflussen – von der allgemeinen Ausbringungsmenge über die Standzeiten der Werkzeuge bis hin zur eigentlichen Bauteilqualität. Wir haben bei der Entwicklung diese Faktoren allerdings auch ganzheitlich im Blick gehabt. Die VL 2 P weist deshalb ganz unterschiedliche Stärken auf. Es ist eine umfassende Lösung für den Drehbereich, technisch raffiniert und auf der Grundlage unserer jahrelangen Erfahrung konstruiert.»

Auf der Maschine können Werkstücke bis 100 mm Durchmesser in zwei Aufspannungen in einer Maschine komplett bearbeitet werden. Dabei kommen zwei Arbeitsspindeln, die im Pendelbetrieb arbeiten, zum Einsatz. Das bedeutet, während die erste Spindel die erste Seite des Werkstücks bearbeitet, belädt sich die zweite Spindel automatisch über das Pick-up-Verfahren. Damit steht das nächste Rohteil direkt für die Bearbeitung zur Verfügung. Nach der Bearbeitung des ersten Werkstücks «pendelt» der Revolver zur zweiten Arbeitsspindel und produziert weiter. Damit ergeben sich kürzeste Span-zu-Span-Zeiten.

Maschinengrundkörper aus Mineralit

Bei der VL 2 P sind die Konstrukteure wortwörtlich «von Grund auf» die Aufgabe angegangen: Bereits der Maschinengrundkörper weist ein Alleinstellungsmerkmal auf, das sich in jeder Produktionssituation bemerkbar macht. Es ist aus Mineralit. Der Polymer-Beton hat ein 8-fach besseres Schwingungsverhalten als Grauguss. Ist die Maschine einmal im Einsatz, lassen die «Folgen» dieses Konstruktionsdetails nicht lange auf sich warten, wie Guido Hegener erklärt: «Eine schwingungsarme Maschine führt direkt zu einer besseren Oberflächengüte bei den bearbeiteten Bauteilen. Ausserdem steigt die Standzeit der Werkzeuge an.»

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