Blick hinter die Kulissen Von der Idee zum Endprodukt

Redakteur: Silvano Böni

>> Ein verschleissfreies Teach-Verfahren für eine einfache Inbetriebnahme oder ein schneller Einbau dank präzise ausgerichtetem Lichtstrahl. Die Entwicklungen im optoelektronischen Sensorik-Bereich der letzten Jahre können sich sehen lassen. Doch wie entstehen diese Technologien und Innovationen? Ein Blick hinter die Kulissen beim Schweizer Sensorhersteller Baumer Electric.

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Lean Production: An diesen Arbeitsstationen können bis zu drei Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten.
Lean Production: An diesen Arbeitsstationen können bis zu drei Mitarbeiter gleichzeitig arbeiten.
(Bild: SMM)

Optische Sensoren werden zur Erfassung von metallischen und nicht metallischen Objekten eingesetzt. Sie überzeugen durch Eigenschaften wie eine schnelle und präzise Objekterfassung. Eingesetzt werden sie quer durch alle Branchen, vom Bergbau über Medizingeräte bis in den Werkzeugmaschinenbau. Um diese Märkte alle ab­decken zu können, braucht es Sensoren in verschiedensten Bauformen. Die Anforderungen sind aber immer die gleichen: Eine möglichst einfache Montage und Bedienung, flexible Einsatzmöglichkeiten und die Sicherheit/Zuverlässigkeit müssen gegeben sein. Aber auch auf die Sensor-Baugrösse muss geachtet werden, sei es wegen beengten Platzverhältnissen oder dem Anschlusskabel. Die Kosten für Inbetriebnahme und Betriebskosten müssen ebenfalls im Auge behalten werden.

Marktanforderungen

Bei der Entwicklung eines neuen Sensors wird bei der Baumer Electric AG genau auf diese Marktanforderungen eingegangen. Durch diese entstehen Lösungsansätze und Ideen. Eine präzise Optik sorgt beispielsweise sowohl für eine einfache Bedienung wie auch für einen schnellen Einbau in die Anlage. Beides senkt wiederum die endgültigen Kosten. Integrierte 32-bit-Microcontroller (ASICs) sorgen für bessere und präzisere Messfunktionen. Die Entwicklung eines ASICs ist zwar erstmals sehr kostenintensiv und dauert mehrere Monate, das Potenzial dahinter ist aber riesig. Die Intelligenz kommt in die Sensorik. Das heisst, die Datenverarbeitung kann bereits im Sensor geschehen, Endgeräte für die Verarbeitung werden überflüssig, so können ebenfalls Kosten gesenkt werden.

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