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CO2-Vermeidung bei der Herstellung
Nachwachsende Rohstoffe tragen durch Substitution fossiler Rohstoffe zur Minderung von CO2-Emissionen bei. Der Ventilatorflügel besteht zu mehr als 60 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Sebazinsäure, welcher aus Rizinusöl gewonnen wird. Rizinusöl ist ein Pflanzenöl, das aus den Samen des tropischen Wunderbaums kalt gepresst wird. Das Öl wird durch Anbau auf nährstoffarmen Böden gewonnen und steht damit hinsichtlich der erforderlichen Anbaufläche nicht im Wettbewerb mit der Nahrungsmittel-Produktion.
Da der Wunderbaum in der Wachstumsphase CO2 aufnimmt, reduziert sich der Treibhausgas-Ausstoss im Vergleich zu Kunststoff auf Erdölbasis um zwei Drittel. Es handelt sich also um eine deutliche CO2-Einsparung.
Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl: «Durch den Einsatz pflanzlicher Rohstoffe, welche der Umwelt in der Wachstumsphase bereits CO2 entzogen haben, ist die CO2-Bilanz des Werkstoffes in Summe deutlich günstiger als bei Polymeren auf Basis fossiler Rohstoffe.» Selbst wenn der gesamte Ventilatorflügel (inklusive Glasfaseranteil von 30 Prozent/GF 30) gesehen wird, beträgt die CO2-Einsparung noch immer 40 Prozent. Da der nachwachsende Rohstoff mehr als 60 Prozent des Materials liefert, erfüllt das Material die gängige Definition eines Bio-Kunststoffs.
Reduziertes Gewicht
Der Bio-Ventilator ist im Vergleich zu einem Produkt aus PA6 GF30 (fossile Basis) zudem um 6 Prozent leichter. Einmal resultiert dies aus einer 5-prozentigen Dichte-Ersparnis und zum anderen aus einer um ein Prozent niedrigeren Feuchtigkeitsaufnahme (PA 6 GF 30: Dichte 1,36 und Feuchteaufnahme 2,1 bis 2,3 %, dagegen Bio-Material mit GF30: Dichte 1,31 und Feuchteaufnahme 1,2 %). <<
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