Grimme: Komplette Roboteranlagen Werkstücke zuverlässig automatisiert handhaben

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Praxisbewährte, flexible und schlüsselfertige Automation zum wirtschaftlichen CNC-Bearbeiten von Bauteilen aus Thermoplasten und Verbundwerkstoffen präsentiert die HG Grimme SysTech GmbH zur Messe K 2025.

Industrieroboter be- und entladen grosse Bearbeitungszentren mit thermoplastisch und aus Verbundwerkstoffen geformten Kunststoffteilen.(Bild:  HG Grimme)
Industrieroboter be- und entladen grosse Bearbeitungszentren mit thermoplastisch und aus Verbundwerkstoffen geformten Kunststoffteilen.
(Bild: HG Grimme)

Der auf CNC-Maschinen spezialisierte Maschinenbauer zeigt, wie sich CNC-Bearbeitungszentren effizient automatisieren lassen. Das umfasst das gesamte Spektrum an Einrichtungen und Komponenten. Dazu gehören Roboter, Spannvorrichtungen und Programmierung. Damit verwirklicht das Unternehmen vollständig ausgerüstete, betriebsbereite Komplettanlagen. Gezeigt wird unter anderem das automatisierte Be- und Entladen eines CNC-Bearbeitungszentrums mit kollaborierendem Roboter.

Automatisierung zwingend

Die Nachfrage nach Automatisierungslösungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wesentliche Treiber sind neben hohen Qualitätsansprüchen der zunehmende Fachkräftemangel sowie wachsende Lohnkosten. Vor diesem Hintergrund setzen viele Unternehmen auf integrierte Automationslösungen, die sich reibungslos in bestehende Fertigungsprozesse einfügen lassen. Die Spezialisten im Allgäu entwickeln individuelle Systeme, die auf die spezifischen Eigenschaften der Bauteile wie Werkstoffe, Geometrie, Masse und Losgrösse ausgelegt sind. Zudem berücksichtigen sie die räumlichen Gegebenheiten und die eingesetzten CNC-Bearbeitungszentren. Sämtliche Komponenten wie Greifer, Spanntechnik und Steuerung werden am Produktionsstandort in Wiedergeltingen (D) entwickelt und gefertigt. Auch ein Nachrüsten bestehender Maschinen ist problemlos möglich.

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Bauteilspezifisch handhaben

Ein besonderes Augenmerk gilt der zuverlässigen Handhabung thermogeformter Kunststoffteile auf dem Weg zur weiteren Bearbeitung. Diese sind häufig heiss, unterschiedlich geformt und werden händisch oft ungenau abgelegt. Das steht einem automatisierten Zuführen entgegen. Dennoch verwirklichen lässt sich eine Automatisierung mit individuellen Greifersystemen und einer intelligenten, kameragestützten Bildverarbeitung.

Bauteilspezifische Spannvorrichtungen sind ein weiterer entscheidender Bestandteil des Automationskonzepts. Sie gewährleisten, dass ein Werkstück exakt fixiert wird, so dass es genau und in reproduzierbar gleichbleibender Qualität bearbeitet werden kann. Spezifisch konstruierte und gefertigte Vorrichtungen sorgen dafür, dass jedes Bauteil in identischer Lage auf dem Frästisch positioniert wird.

Komplett ausgestattete Automatisierung eignet sich vorwiegend für Produktionsbetriebe, die in Serien mit mehr als etwa 50 Bauteilen fertigen. Der Hersteller im Allgäu konzipiert solche Anlagen insbesondere für Bauteile aus tiefgezogenen Kunststoffen und Composite-Werkstoffen. Effizient arbeiten solche Automatisierungen vor allem im Tandembetrieb mit zwei Arbeitstischen (Pendelbearbeitung) und beim Einsatz eines Roboters zum Versorgen mehrerer Maschinen im Parallelbetrieb. Eingesetzt werden stationäre Industrieroboter und auch mobile Cobots.

(kmu)

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