Alesa AG Werkzeuge mit extrem scharfen Schneiden

Redakteur: Matthias Böhm

Hoch positive Werkzeug-Schneiden sind seit Jahrzehnten das Merkmal der Alesa AG. Wer die dazugehörigen Späne betrachtet, sieht sofort: Hier wird ein weicher Schnitt erzeugt. Die Werkzeuge sind dadurch ideal für die Zerspanung anspruchsvoller Werkstoffe geeignet. Der Werkzeughersteller Alesa AG ist neu auch ein Schleifmaschinenhersteller zum Verzahnen von Sägewerkzeugen, kurz: ein Schweizer Meisterwerk.

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Entscheidend bei den Alesa-Werkzeuggeometrien ist ein technologisch herausragender Werkzeug-Nachschleifservice inklusive ausgeklügelter Logistik.
Entscheidend bei den Alesa-Werkzeuggeometrien ist ein technologisch herausragender Werkzeug-Nachschleifservice inklusive ausgeklügelter Logistik.
(Bild: Alesa)

Wenn es um schwierig zu zerspanende Materialien wie Rostfrei, Nickel-Basis-Legierungen, stark siliziumhaltiges Aluminium, Titanlegierungen oder reines Niob geht, dann sind die Zerspanungsspezialisten der Alesa AG in ihrem Element.

Denn angepasste Werkzeug-Lösungen für anspruchsvollste Fertigungsprozesse stehen seit Jahrzehnten im Fokus der Alesa AG.

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Allseitig geschliffene Wendeschneidplatten

Die Alesa AG ist spezialisiert auf Fräswerkzeuge mit geschliffenen Wendeschneidplatten, Nutex-Kreissägen-Fräswerkzeuge zum Schlitzen und zum Sägen auf CNC-Bearbeitungszentren sowie Kreissägen und Scheibenfräser. Allen Werkzeugsystemen gemein ist der sogenannte «weiche Schnitt», dank hoch positiver und komplett geschliffener sehr scharfer Schneidengeometrien.

Die Vorteile des «weichen Schnitts» sind: geringere Schnittkräfte, verminderte Schwingungen, optimales Zerspanverhalten, hervorragende Oberflächen bis hin zu höchstem Zeitspanvolumen, Prozesssicherheit inklusive. Alesa hat einen sogenannten Spiralschliff entwickelt, der beim Fräsen weniger Schnittdruck und damit weniger Zerspankräfte erzeugt.

Die Schneiden tauchen wegen der hoch positiven Geometrie und des Spiralschliffs weich in den zu zerspanenden Werkstoff ein und sorgen für ein ganz spezifisches Spanbild. Hervorragende Oberflächen und eine hohe Präzision am Werkstück sind letztlich das Resultat beim Einsatz dieser Werkzeuge.

Positive Schneidengeometrien stetig weiterentwickelt

Die Schneidgeometrien für den «weichen Schnitt» hat die Alesa AG seit Jahrzehnten gerade auch im Wendeplattensegment ständig weiterentwickelt und an die neuen Werkstoffentwicklungen und Fertigungsbedingungen kontinuierlich angepasst.

Wurden die hoch positiven Schneiden früher noch ausschliesslich in HSS-Ausführung gefertigt, liegt der Schwerpunkt heute klar im Hartmetall. Hier ist es zudem entscheidend, perfekt zugeschnittene Hartmetall-Sub­strate und -Beschichtungen zu wählen, die trotz der scharfen Schneiden ein exzellentes Verschleissverhalten aufweisen. Ausnahmen bilden HSS-Werkzeuge für das Stossen und Hobeln, wo HSS-Werkzeuge nach wie vor die ideale Wahl sind.

Weitere Spezialität: geschliffene Keramik-Wendeplatten

Eine weitere Spezialität der Alesa AG sind allseitig geschliffene Keramik-Wendeschneidplatten-Lösungen, die für herausragende Oberflächengüten in der Buntmetall- und Aluminiumbearbeitung sorgen wie auch doppeltes Zeitspanvolumen gegenüber herkömmlichen Schneidplatten in die GG- und GGG-Bearbeitung bringen. Gleichgültig für welche Lösung man sich bei der Alesa entscheidet, es handelt sich um fertigungstechnische «Delikatessen», die den Zerspanungsprozess in jeglicher Hinsicht erheblich beschleunigen und optimieren können.

Einzigartige Schleifmaschine für Vollhartmetall-Kreissägen

Wie oben bereits angekündigt, entwickelt die Alesa AG neu auch Schleifmaschinen. Die Denta Combi 160 ist eine Schleifmaschine zum Verzahnen und Anfasen von HSS- und Vollhartmetall-Kreissägen im Durchmesserbereich von 40 bis 160 mm und damit einmalig für diese Grösse. Auf der Grindtec 2016 hat Alesa die Denta Combi zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

«Die Denta Combi 160 ist aus der Not geboren», berichtet Alesa-Geschäftsführer Christoph Leimgruber und sagt: «Wir konnten für unsere kleinen Sägeblätter auf dem Markt keine Standardmaschine zum Verzahnen und Anfasen finden. Deshalb haben wir begonnen, Sondermaschinen selber zu bauen bzw. bauen zu lassen. Eine dieser Maschinen hat uns so sehr überzeugt, dass wir entschieden haben, diese Maschine unter eigenem Namen zu bauen und zu vertreiben.» Da die Maschine bei Alesa hervorragende Dienste leistet ist sicher davon auszugehen, dass es sich um ein Schweizer Meisterwerk handelt.

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