Haimer zeigt auf der AMB 2024, wie modernes Werkzeugmanagement funktioniert: mit qualitativ hochwertigen, prozesssicheren Komponenten, mit durchgängiger Digitalisierung bis hin zur vollautomatisierten Werkzeugvoreinstellung und einer sicheren Übertragung der digitalen Werkzeugdaten bis an die Maschine. Markante Highlights des Haimer-Messestands sind der auf 30 m2 aufgebaute, durchgängig digitalisierte «Tool Room» und die marktreife Version des vor einem Jahr erstmals präsentierten vollautomatisierten Werkzeugvorbereitungssystems «Automation Cube One».
Der neue «Automation Cube One» mit Siemens-«Sinumerik One»-Steuerung ist eine massive Roboterzelle für den 24/7-Betrieb. Er ist in der Lage, ein Komplett-Werkzeug in nur 120 Sekunden aus- und einzuschrumpfen, zu vermessen und die Daten zur Maschine und in Datenbanken zu transferieren.
(Bild: Haimer)
Das Werkzeugmanagement muss produzierenden Unternehmen – ob klein oder gross – so einfach wie möglich gemacht werden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die durchgängige Digitalisierung und Automatisierung.
Durchgängig Industrie-4.0-tauglich
Haimer, führender Systemanbieter für das komplette Werkzeugmanagement, hat sein komplettes Produktprogramm, das von Werkzeugaufnahmen, Schrumpf- und Auswuchttechnik, Werkzeugvoreinstellgeräten bis hin zu Hartmetallwerkzeugen und Messtastern reicht, dementsprechend konzipiert. Es punktet nicht mehr «nur» durch höchste Qualität, sondern ist auch Industrie-4.0-tauglich.
Auf der AMB 2024 wird von den Spezialisten aufgezeigt, wie modernes, zukunftsfähiges Werkzeugmanagement aussehen kann, das für grosse und kleine Unternehmen gleichermassen Vorteile bietet. Dazu ist auf 30 m2 der Standfläche ein kompletter «Tool Room of the Future» aufgebaut.
«Wir bieten unseren Kunden den analogen und digitalen Werkzeugrüstprozess aus einer Hand», betont Andreas Haimer, President der Haimer Group. «Ausgehend von unseren Werkzeugaufnahmen und Werkzeugen sowie den Ausgabegeräten Toolbase werden die Daten digital von der Software ‹Wintool› gemanagt, bis hin zum Versand an die Maschinensteuerung. Für den analogen Rüstprozess stehen unsere ‹Power Clamp›, ‹Tool Dynamic› und ‹Microset›-Geräte zur Verfügung.» Das sei einzigartig.
Management von Werkzeugen, Betriebsmitteln, Maschinenprogrammen, Prozessen und Stammdaten
Eine zentrale Rolle im Gesamtprozess spielt die Datendrehscheibe «Wintool», die das Management von Werkzeugen, Betriebsmitteln, Maschinenprogrammen, Prozessen und Stammdaten ermöglicht.
«Um unseren Kunden ein bewährtes, leistungsstarkes, digitales Angebot machen zu können, haben wir uns Anfang des Jahres mit 25 Prozent an der ‹Wintool AG› beteiligt und eine strategische Partnerschaft mit der TCM-Gruppe vereinbart. Deren Produktlinien ‹Wintool› und ‹Toolbase› gehören seitdem auch zum Haimer-Programm», erklärt Andreas Haimer.
Damit die digitalen Prozesse im Werkzeugmanagement zuverlässig funktionieren, sollten die Werkzeuge bzw. deren Spannfutter möglichst eineindeutig gekennzeichnet sein. Haimer liefert daher alle Werkzeugaufnahmen mit einer Unique ID aus – in Form eines eingelaserten, eineindeutigen Data-Matrix-Codes, der jegliche Verwechslung ausschliesst. Zudem lassen sich damit zu jedem Werkzeug verschiedenste (Rüst-)Informationen in der Datenbank des «Tool Room Managers» (TRM) hinterlegen und bei Bedarf abrufen.
Schwingungsdämpfende Hybrid-Futtertechnologie
Neben all den zukunftsweisenden «Digital»-Entwicklungen stellt der Weltmarktführer für Werkzeugschrumpf- und Auswuchttechnik auch zahlreiche Neuheiten und Verbesserungen bei den Basiskomponenten vor, darunter das «Hybrid Chuck» mit patentierter Hybrid-Futtertechnologie, lieferbar ab dem vierten Quartal 2024.
Bearbeitungszeit um 30 Prozent gesenkt, Standzeit verfünffacht
Diese Werkzeugaufnahme kombiniert die Vorteile aus zwei Spannwelten: die schwingungsdämpfenden Eigenschaften eines Hydrodehnspannfutters mit denen eines hochpräzisen Hochleistungsschrumpffutters. Langzeittests ergaben vielversprechende Ergebnisse: Gegenüber Messerkopfaufnahmen mit Wendeplattenfräsern konnte die Bearbeitungszeit durch das «Hybrid Chuck» mit VHM-Fräser um 30 Prozent reduziert werden. Ausserdem verlängerte sich die Werkzeugstandzeit auf mehr als das Fünffache, so dass deutlich mehr Bauteile mit einem Werkzeugsatz produziert werden konnten.
Werkzeugaufnahmen mit Polygonschaftkegel PSC – ISO 26623
Neu im Angebot ist ein grosses Programm an Werkzeugaufnahmen mit Polygonschaftkegel PSC (ISO 26623) in für Haimer üblich bester Qualität. Diese Spindelschnittstelle bietet sich insbesondere für Dreh-Fräszentren an, da – durch Drehmomentübertragung und Zentrierung über den polygonförmigen Kegel mit Plananlage – eine feste axiale Positionierung und hohe Torsionssteifigkeit erzielt werden.
In Grössen von PSC 32 bis 63 (Durchmesser der Plananlage) stehen verschiedenste Ausführungen zur Verfügung, vom Schrumpf- über Spannzangenfutter bis hin zur Weldon- und Messerkopfaufnahme.
Des Weiteren ergänzt der Spannspezialist sein Sortiment an Werkzeugaufnahmen um sogenannte Micro Collet Chucks, also hochpräzise Spannzangenfutter für die Mikrobearbeitung mit kleinen Maschinenschnittstellen (BT30 mit Plananlage, HSK-E25, HSK-E40, HSK-E50).
Stand vom 30.10.2020
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Zukunftskonzept für dieWerkzeugvoreinstellung
Last, but not least – ein Top-Highlight auf dem Haimer AMB-Stand ist der «Automation Cube One», das automatisierte all-in-one Tooling Center für die Werkzeugbereitstellung 24/7. Während die bisher genannten Innovationen jedem Zerspaner eine Erleichterung im Fertigungsprozess verschaffen, sich also auch von klein- und mittelständischen Unternehmen effizienzsteigernd nutzen lassen, zielt der Automation Cube One eher auf Unternehmen mit höchstem Automatisierungsgrad und einer Vielzahl an Werkzeugwechseln pro Tag.
Vollautomatisch: Schrumpfen und Vermessen von Komplettwerkzeugen
Der «Automation Cube One» ist eine Roboterzelle, die so massiv wie eine Werkzeugmaschine aufgebaut ist und von der neuesten Siemens-CNC Sinumerik One gesteuert wird. Der Cube erledigt das Aus- und Einschrumpfen sowie das Vermessen von Gesamtwerkzeugen automatisch und kann dabei bis zu drei verschiedene Werkzeugschnittstellen gleichzeitig managen. Bis zu elf Achsen stehen für das Teilehandling zur Verfügung.
«Unser ‹Automation Cube One› schafft es in Minutenfrist, ein Werkzeug aus- und einzuschrumpfen, zu vermessen und die Daten zur Maschine und in Datenbanken zu transferieren», hebt Andreas Haimer hervor. Gegenüber dem im letzten Jahr präsentierten Prototypen wurde der Automation Cube zusätzlich mit Messtechnik und Sensoren ausgestattet und somit für ergänzende Messaufgaben befähigt.