Igus: Portalroboter Wirtschaftlich beladen mit Linearsystemen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Bei der Metaprint AS in Estland, Hersteller von Aerosolverpackungen, belädt ein Portalroboter von Igus eine Druckmaschine mit Zuschnitten dünner Bleche. Das erweist sich als wirtschaftlich und entlastet Personal von ermüdenden, sich wiederholenden Tätigkeiten.

Der Portalroboter von Igus entlastet Personal beim Verpackungshersteller Metaprint AS in Estland von ermüdenden Tätigkeiten. (Bild:  Metaprint AS)
Der Portalroboter von Igus entlastet Personal beim Verpackungshersteller Metaprint AS in Estland von ermüdenden Tätigkeiten.
(Bild: Metaprint AS)

Es gibt Routinearbeiten, die niemand gern übernimmt – ob zuhause das Staubsaugen oder in der Industrie das monotone Beladen von Maschinen. Während im Haushalt zunehmend Saugroboter zum Einsatz kommen, nutzt das estnische Unternehmen Metaprint AS in der Produktion einen XXL-Portalroboter von Igus. Dazu sagt Entwicklungsingenieur Kristofer Ott Sutt: «Der Roboter hat die Aufgabe, eine Druckmaschine mit dünnen Blechzuschnitten zu beladen. Er entlastet damit unsere Mitarbeiter spürbar und hat gleichzeitig dazu beigetragen, die Effizienz in der Fertigung zu steigern.» Metaprint AS wurde im Jahr 1891 gegründet und zählt heute zu den führenden Herstellern von Aerosolverpackungen in Europa. Zum Einsatz kommen die Sprühdosen unter anderem für Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft oder Backtrennmittel in der Lebensmittelindustrie.

Investitionskosten minimieren

Die Automation der Druckerbeladung erwies sich für Metaprint als deutlich komplexer als gedacht. Besonders der Preis bereitete Kopfzerbrechen. «Ich habe einige Angebote von estnischen Maschinenbauern eingeholt», erinnert sich Kristofer Ott Sutt und ergänzt: «Aber die lagen weit über unserem Budget.» Die Lösung kam schliesslich in Form des gross dimensionierten Portalroboters von Igus, der ursprünglich für Palettieranwendungen entwickelt wurde. Er ist bis zu 60 Prozent günstiger als vergleichbare Systeme und dank Plug-and-Program-Funktion auch einfach in Betrieb zu nehmen. Das Low-Cost-System ist sehr gut geeignet für kleinere und mittlere Unternehmen mit begrenztem Budget. Wie Kristofer Ott Sutt sagt, sei bemerkenswert, dass es sich nicht um eine Standardlösung handelt. Er berichtet: «Gemeinsam mit Igus als Systemlieferant konnten wir zu überschaubaren Kosten innerhalb weniger Wochen eine massgeschneiderte Sonderlösung realisieren.»

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Auf +/– 0,5 mm wiederholgenau

Der installierte Portalroboter von Igus ist mit 4700 x 2600 x 900 mm Arbeitsbereich der grösste seiner Art in Estland und erinnert optisch an einen gigantischen 3D-Drucker. Er besteht aus schmierfreien Lineareinheiten «drylin» sowie Energieketten der Serie «E2i». Letztere führen Leitungen sicher am Roboter. Zudem zeichnen sie sich durch eine lange Lebensdauer, einen besonders leisen Lauf sowie eine einfache Befüllung und Montage aus. Zum Einsatz kommt hier unter anderem die Variante «E2i.15». Das ist eine besonders kleine, leichte Energiekette, die sich ideal für hochdynamische Anwendungen und kleinste Einbauräume eignet. Ein Greifer, der bis 25 kg schwere Lasten trägt, nimmt mit vier Vakuum-Saugern die Blechzuschnitte von einer Palette auf und platziert sie auf +/– 0,5 mm wiederholgenau auf einem Ablagetisch in der Mitte des Portalroboters. An den Seiten des Tischs sind zwei zusätzliche Aluminiumprofile montiert, auf denen sich ein weiterer Querträger mit drei Sauggreifern bewegt. Die Greifer schieben die Zuschnitte in den Zuführbereich des Druckers – ein mühseliges Platzieren und Zuführen per Hand entfällt dank dieser Automation.

(kmu)

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