EMO 2015 Wirtschaftlichkeit über die gesamte Lebensdauer

Redakteur: Anne Richter

Universell einsetzbar und wirtschaftlich, das sind heute die grundsätzlichen Anforderungen an Bearbeitungszentren. Für das Unternehmen Heller müssen diese auch über ihre gesamte Lebensdauer effizient, flexibel und produktiv einsetzbar sein. Heller wird zur EMO 2015 die Bearbeitungszentren H 4500, CP 4000 und das 5-Achs-Bearbeitungszentrum FP 4000 in Verbindung mit einem flexiblen Palettencontainer FPC 1000 von Fastems vorstellen.

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(Bild: Heller)

ari. Kleinere Losgrössen, kürzere Lieferzeiten und komplexere Bauteile stellen Maschinenhersteller immer wieder vor neue Herausforderungen. Das gilt allerdings auch, wenn es um Zuverlässigkeit und Produktivität – selbst in Grenzbereichen – geht. Mit dem 4-Achs-Bearbeitungszentrum H 4500 stellt Heller zur EMO 2015 ein Maschinenkonzept mit kleinem Bauraum vor, das einerseits auf robuste Prozesse ausgelegt ist, gleichzeitig aber auch als preiswerter Einstieg in HSK-A 100 gilt. Andererseits sind mit diesem Maschinenkonzept aufgrund der umfangreichen Grundausstattung durch eine hochgradige Standardisierung der individuellen Auslegung kaum Grenzen gesetzt. Dazu zählen unter anderem ein Werkzeugmagazin mit 50 Plätzen, ein taktiles Werkzeugvermessungssystem und das Reinigen der Werkzeugköcher und -halter. So lässt sich mit der H 4500, die über eine Zuladungskapazität von 1400 kg pro Palette verfügt, ein breites Bearbeitungsspektrum abdecken.

Hohe Leistung und Flexibilität

Zur EMO 2015 wird Heller die H 4500 mit der Fanuc-Steuerung Fanuc 31i-B sowie in der Spindelvariante Enforced Eco Cutting mit 38 kW, 242 Nm und einer Spindel-Drehzahl von 12 500 min-1 vorstellen. Bei diesen Werten steht nicht nur eine hohe Fräsleistung zur Verfügung, sondern es wird auch Flexibilität für ein breites Anwendungsspektrum von der Leichtmetallbearbeitung bis zur Schwerzerspanung geboten. Obwohl Heller bei diesem Konzept auf extreme Eilganggeschwindigkeiten und Beschleunigungswerte verzichtet, also auf solide Grundwerte setzt, minimiert man durch eine adäquate Systemauslegung die Positionierzeiten und erreicht so Span-zu-Span-Zeiten von 4,0 Sekunden. In der Summe resultieren Stabilität und Produktivität der H 4500 vor allem aus den bekannten Vorteilen horizontaler Heller-Bearbeitungszentren. Im Detail sind das die eigensteife Konstruktion des Maschinenbettes, die doppelt angetriebene Z-Achse und der wassergekühlte Spindelhals sowie der freie Spänefall zwischen Rundtisch und Palettenwechsler, steile Spänerutschen im Arbeitsraum und am Rüstplatz sowie ein 600 mm breiter Kratzband-Späneförderer über den gesamten Z-Hub.

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