42. Berufsweltmeisterschaften WorldSkills 2013 WorldSkills Competition 2013 in Leipzig

Redakteur: Lya Bartholet

>> Weltmeisterschaften im Fussball oder im Handball kennt jeder. Doch auch für die Berufe Polymechaniker/-innen, Automatiker/-innen, Konstrukteur/-innen, Elektroniker/-innen, Fliesenleger oder Webdesigner gibt es eine WM: die Berufsweltmeisterschaften – WorldSkills Competition.

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Heinz Schrankmann und Armin Beckenbauer, Kandidat Automation, von Ruag Aviation in Alpnach.
Heinz Schrankmann und Armin Beckenbauer, Kandidat Automation, von Ruag Aviation in Alpnach.
(Bild: Swissmechanic)

Die Berufsweltmeisterschaften – WorldSkills – sind das weltweit grösste Bildungsevent. Alle zwei Jahre treten junge Berufsleute aus allen Teilen der Welt zu einem internationalen Wettbewerb an. Dabei messen sie ihre Fähigkeiten in den einzelnen Berufskategorien des Handwerks, der Industrie und des Dienstleistungsbereichs und kämpfen um Medaillen. Der Wettbewerb zeigt nicht nur, dass sich Bestleistungen lohnen, sondern auch, wo die Schweizer Ausbildungen im internationalen Vergleich stehen. Im Jahr 2013 ist Deutschland Gastgeber der Berufsweltmeisterschaft. Diese findet vom 2. bis zum 7. Juli 2013 in Leipzig statt. Über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 58 Nationen wetteifern in 45 Berufsdisziplinen, um Weltmeister zu werden.

Drei Schweizer Hoffnungsträger sind qualifiziert

An der Schweizermeisterschaft der Polymechaniker/-innen, die im November 2012 an der Swisstech in Basel stattfand, haben sich drei junge Berufsleute für die Teilnahme an der WorldSkills Competition qualifiziert.

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Swissmechanic bereitet die jungen Berufsleute in Zusammenarbeit mit den Experten und den Arbeitgebern intensiv auf die World-Skills Competition vor. Die jungen Berufsleute trainieren vorwiegend im Betrieb des Arbeitgebers und, so die Aussage der drei Kandidaten Pascal Sieber, Riccardo Bieler und Armin Beckerbauer: «Wir trainieren auf Maschinen in der Fertigung unter Zeitdruck und gleichzeitig testen wir verschiedene Werkzeuge, um die Fertigungszeit zu reduzieren, die Toleranzen einzuhalten und die Oberflächenqualitäten zu optimieren.»

Die Oberflächenqualitäten müssen etwa einer polierten Fläche entsprechen. Nicht nur die Fertigung selbst, sondern auch das Programmieren der Werkstücke ist ein Thema. Allgemein erstellen die Kandidaten Top-Fertigungsprogramme. Der Zeitdruck für das Erstellen der Programme ist enorm; wer in der vorgegebenen Zeit nicht fertig wird, hat schon einige Punkte vergeben. Dazu kommt der ständige Druck, noch genauer und schneller zu arbeiten, und die ungewohnte Aufmerksamkeit, die auf einen gerichtet wird, auch im Betrieb.

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