Zerspanungsseminar 2017

Zerspanungstechniker unter sich

| Redakteur: Silvano Böni

Die Swissmem-Zerspanungsseminare waren an allen drei Tagen und Veranstaltungsorten ausserordentlich gut besucht.
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Die Swissmem-Zerspanungsseminare waren an allen drei Tagen und Veranstaltungsorten ausserordentlich gut besucht. (Bild: Matthias Böhm)

3 Veranstaltungsorte, 15 Fachvorträge, über 350 Besucher. Das sind die nackten Zahlen des Swissmem-Zerspanungsseminars 2017 – des Treffpunkts der Zerspanungstechniker. Ein Rückblick über drei span(n)ende Tage, zweiter Teil.

350 Besucher, verteilt über drei Tage, sprechen eine klare Sprache: Das Swissmem-Zerspanungsseminar ist der Treffpunkt für die Zerspanungsspezialisten. Die Besucher durften sich über zahlreiche interessante und spannende Fachvorträge freuen.

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Omnino Technology: Flexible Automation in der Praxis

Um dem enormen Wettbewerbsdruck standzuhalten, investieren Unternehmen in neue Fertigungsmittel, in die Automation und Vernetzung der Anlagen zur Erhöhung der Produktivität und Flexibilität. Dies trifft auch für schnellere und vor allem zuverlässige Zerspanungsprozesse zu. Omnino Technology realisiert zusammen mit Fastems, Halter und Tusa Precision Tools solche Projekte. «24 Stunden x 365 Tage = 8760 Stunden pro Jahr; dies ist die theoretische jährliche Spindelzeit, die uns zur Verfügung steht», meinte Gennaro Teta. Die optimale Benutzung der Fertigungsmittel, die Zuverlässigkeit der Zerspanungsprozesse und die Motivation des Fertigungsteams sind die Schlüsselerfolgsfaktoren, um das Maximum herauszuholen. Die Automation soll einfach und flexibel sein und den Mitarbeiter von den Be- und Entladetätigkeiten entlasten. Die heutigen FMS-Systeme (Flexible-Fertigungs-Systeme) können diese Aufgabestellung lösen. Der Maschinenbediener kann somit fokussierter die nächsten Serien vorbereiten und auch mögliche Verbesserungen in den Spann- und Zerspanungsprozessen realisieren.

DC Swiss AG: Warum nicht Gewindefräsen?

Zum Zerspanungsseminar stellte Pascal Forrer eine Bearbeitungsmethode besonders in den Vordergrund: das Gewindefräsen. Die Leistungsfähigkeit der Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren hat hinsichtlich Verfahrensgeschwindigkeit, Dynamik und Stabilität deutlich zugelegt. Diese Entwicklung schafft zusätzliche Möglichkeiten bei der Fertigung von Gewindebohrungen und entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer breiten Produktepalette von konventionellen Mono-Gewindefräsern, Gewindewirblern und Bohr-Zirkularfräsern. Die generellen Vorteile gegenüber dem Gewindebohrer oder Former zeigte der Sales-&-Marketing-Manager klar auf: So kann ein einzelner Gewindefräser für Rechts- sowie Linksgewinde eingesetzt werden oder bei gleichbleibender Gewindesteigung mehrere Durchmesser fräsen. Auch sind Gewinde bis zum Grund der Vorbohrung möglich und unterbrochener Schnitt oder schräger Austritt beeinflussen den Werkzeugverlauf nicht.

Blaser Swisslube AG: Das Potenzial der Minimalmengenschmierung

In der Minimalmengenschmierung steckt bei geeigneten Zerspanprozessen und der richtigen Umsetzung ein sehr grosses Potential, erläuterte Dr. Nicolas Jochum von Blaser Swisslube. Da gegenüber dem Einsatz mit konventionellen Kühlschmierstoffen aber Aufgaben wie Kühlen, Spülen und Spänetransport reduziert werden beziehungsweise wegfallen, bedarf es einiger Änderungen und Voraussetzungen. Wie bei allen Kühlschmierstrategien kommt es aber auch bei der Minimalmenge auf eine zielgerichtete und konstante Zuführung an, sodass sowohl die Span- sowie Freifläche mit dem MMS-Produkt benetzt werden. Stimmen alle Parameter, so der Spezialist, sind aber grosse Produktivitätssteigerungen sowie höhere Werkzeugstandzeiten trotz Minimalmengenschmierung möglich.

Treffpunkt der Zerspanungsspezialisten

Zerspanungsseminar 2017

Treffpunkt der Zerspanungsspezialisten

21.02.17 - 3 Veranstaltungsorte, 15 Fachvorträge, über 350 Besucher. Das sind die nackten Zahlen des Swissmem-Zerspanungsseminars 2017 – dem Treffpunkt der Zerspanungsspezialisten. Ein Rückblick über drei span(n)ende Tage. lesen

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