Starker Auftragseingang und 5,5-Milliarden-Übernahme von Rotork Rekord-Quartal für ABB

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Der Technologiekonzern ABB hat im zweiten Quartal 2026 mit rund 12 Milliarden US-Dollar einen Rekord beim Auftragseingang erzielt und die Profitabilität weiter gesteigert. Gleichzeitig baut das Unternehmen mit der Milliardenübernahme des britischen Automatisierungsspezialisten Rotork sein Portfolio strategisch aus.

Morten Wierod, CEO ABB: «Das zweite Quartal zeigt die Leistungsstärke von ABB und unterstreicht unsere gute Positionierung in den Megatrends Elektrifizierung und Automatisierung. Durch die Akquisition von Rotork und unser damit erweitertes Automatisierungsportfolio erwarten wir, weiteren Mehrwert zu schaffen.»(Bild:  ABB)
Morten Wierod, CEO ABB: «Das zweite Quartal zeigt die Leistungsstärke von ABB und unterstreicht unsere gute Positionierung in den Megatrends Elektrifizierung und Automatisierung. Durch die Akquisition von Rotork und unser damit erweitertes Automatisierungsportfolio erwarten wir, weiteren Mehrwert zu schaffen.»
(Bild: ABB)

ABB blickt auf ein historisch starkes zweites Quartal 2026 zurück. Der Auftragseingang kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf den Rekordwert von 12,04 Milliarden US-Dollar. Auch der Umsatz erreichte mit 9,48 Milliarden US-Dollar (+14 Prozent) einen neuen Höchststand. Ein wesentlicher Treiber für diese Zahlen war laut Unternehmensangaben die anhaltend hohe Nachfrage in den Geschäftsbereichen Elektrifizierung und Antriebstechnik (Motion).

Die operative EBITA-Marge stieg um 90 Basispunkte auf 20,2 Prozent, was die starke operative Umsetzung und Skaleneffekte unterstreicht. Der Auftragsbestand beläuft sich mittlerweile auf rund 30 Milliarden US-Dollar – ein Indikator für eine weiterhin hohe Auslastung.

Automatisierungsangebot mit Übernahme von Rotork erweitert

Flankiert werden die starken Quartalszahlen von einer bedeutenden strategischen Akquisition: ABB expandiert das eigene Automatisierungsangebot durch die Übernahme des britischen Unternehmens Rotork. Das vorgeschlagene Barangebot für die Transaktion beläuft sich auf rund 5,5 Milliarden US-Dollar (503 Pence pro Aktie).

Rotork ist Spezialist für elektrische Stellantriebe und Durchflussregelungstechnik. Nach Abschluss der Transaktion, die für das erste Halbjahr 2027 geplant ist, soll das Unternehmen als eigenständige Division innerhalb des ABB-Geschäftsbereichs Automation operieren.

Die Ergänzung von Stellantrieben und unser breiter Marktzugang werden unsere Wettbewerbsposition weiter stärken und unsere Fähigkeit, unsere Kunden durch vermehrt digitale, verbundene und autonome Lösungen im Bereich der Energie- und Prozessindustrie verbessern. Zum Kundennutzen von elektrischen Stellantrieben gehören die höhere Präzision und Genauigkeit in der Kontrolle der Position, der Geschwindigkeit und der Kraft. Zudem sind sie energieeffizient, da sie nur Elektrizität verbrauchen, wenn sie sich bewegen, und sie ein höheres Niveau an digitaler Diagnostik ermöglichen.

Morten Wierod, CEO ABB

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