Robotik

ABB Schweiz AG: Wettbewerbsfähigkeit durch intelligente Automation

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Zehn Gründe, die überzeugen

Die IFR (International Federation of Robotics) hat im Jahr 2005 eine Studie veröffentlicht, aus der die zehn wichtigsten Gründe für die Investition in Roboter hervorgegangen sind. Es sind dies:

  • 1. Reduzierung der Betriebskosten
  • 2. Verbesserung der Produktqualität und -beschaffenheit
  • 3. Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • 4. Steigerung der Produktivität
  • 5. Steigerung der Fertigungsflexibilität
  • 6. Reduzierung von Materialabfällen und Steigerung des Ertrags
  • 7. Verbesserung der Sicherheit in der Produktion
  • 8. Reduzierung der Personalfluktuation
  • 9. Reduzierung der Kapitalkosten (Lager- und Umlaufbestand)
  • 10. Beanspruchung kleinerer Produktionsflächen

Wer intelligent automatisiert, der wird sich an diesen Eckpunkten orientieren und seine Ziele entsprechend so ausrichten, dass er möglichst viele dieser Vorteile für sich nutzen kann. Es geht nicht darum, dass Produktionsbetriebe auf Biegen und Brechen automatisierte Prozesse installieren, die dann teilweise «over-engineered» und somit nur kompliziert und teuer sind. Auch bei der Automatisierung gilt: «einfacher ist besser».

Lebenszykluskosten sind massgebend

Ebenso spielt die Langzeitbetrachtung eine entscheidende Rolle. Die reine Investition und die damit verbundene Amortisation muss so gerechnet werden, dass auch der Betrieb der Anlage und die Unterhaltskosten mit einfliessen. Das heisst, dass nicht die reinen Anschaffungskosten einer Anlage ausschlaggebend sind, sondern die Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus. So kann etwa eine Anlage, deren Anschaffungskosten zwar 15% über denjenigen einer Alternative liegen, diese Differenz bereits innerhalb eines Jahres amortisieren, da sie im Betrieb effizienter und günstiger ist.

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