Robotik

ABB Schweiz AG: Wettbewerbsfähigkeit durch intelligente Automation

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Gute Beispiele aus der Schweiz

Ein bekanntes Unternehmen, das bereits seit Jahren auf den Einsatz von Robotern setzt, ist die Firma Trisa. Über eine Million Zahnbürsten verlassen täglich dieses Unternehmen im luzernischen Triengen. Damit ein solches in einem Hochpreisland hergestelltes Massengut auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig sein kann, investiert das Unternehmen intensiv in neue Produkte. Trisa versteht sich denn auch in der Branche als Innovations- und Technologieleaderin.

Ausser auf Innovation wird sehr stark auf Automation gesetzt. Trisa ist neben der Migros jenes Unternehmen in der Schweiz, das seine Produktion am konsequentesten mit ABB-Robotern automatisiert hat. «Und trotzdem haben wir in den letzten zwölf Jahren, seit wir die ersten Roboter installiert haben, mehrere Hundert Stellen geschaffen», betont Felix Fischbacher, Export Marketing Manager bei Trisa. Rund 40 ABB-Roboter sind bei Trisa im Einsatz, vor allem bei der Endverpackung.

Das Metallbauunternehmen Ernst Schweizer AG setzt in seiner neuen Produktionsstrasse für Sonnenkollektoren auf ABB-Roboter, die den Schweiss- und Klebeprozess automatisieren. Auch hier stehen Qualität und Wettbewerbsfähigkeit im Vordergrund. Durch den Einsatz der Roboter kann die Kapazität mehr als verdoppelt werden, was neue Arbeitsplätze schafft. Bei Ernst Schweizer AG hat man nicht auf eine Vollautomatisierung gesetzt, sondern nur jene Prozesse automatisiert, die am meisten Sinn machen. Daraus resultiert eine Produktion, die eine gesunde Mischung aus manueller und automatisierter Fertigung darstellt. Die Mitarbeitenden führen eine interessantere Tätigkeit aus und stellen qualitativ hochstehende Produkte her, die auch international wettbewerbsfähig sind.

Auch Kleinunternehmen setzen auf Robotik, etwa die Firma Hans Gerber, die in Lindau ZH Särge herstellt. Der Kostendruck in der Produktion hat auch vor dieser Branche nicht Halt gemacht. Schon in den 90er Jahren hat Gerber erkannt, dass eine effiziente Produktion und der Ausbau der Kapazität die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Billiganbietern, beispielsweise aus Osteuropa, erhöht. Eine selbst entwickelte Lösung, bei der zwei Industrieroboter für die Montage und das Finish der Särge verantwortlich sind, ermöglicht die Produktion auch dann, wenn die Mitarbeitenden abends nach Hause gehen. Das steigert die Kapazität. Eine sinnvolle Ergänzung der manuellen Schreinerarbeiten durch Automatisierung und eine gute Wettbewerbsposition sind die Folge.

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