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Halbjahresergebnis ABB Schweiz mit stabilem Geschäftsgang

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Die ABB Schweiz konnte im ersten Halbjahr 2014 an die Geschäftsentwicklung des Vorjahres anknüpfen und verzeichnet einen stabilen Geschäftsgang.

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Die ABB Schweiz konnte im ersten Halbjahr 2014 einen stabilen Geschäftsgang verzeichnen.
Die ABB Schweiz konnte im ersten Halbjahr 2014 einen stabilen Geschäftsgang verzeichnen.
(Bild: ABB)

Trotz anspruchsvollem wirtschaftlichem Umfeld hat ABB Schweiz im ersten Halbjahr Umsatz und Bestellungseingang auf Vorjahresniveau gehalten. Der Umsatz betrug wie in der Vorjahresperiode 1,72 Milliarden Franken. Der Bestellungseingang lag mit 1,79 Milliarden Franken ebenfalls auf dem Vorjahreswert. Mit rund 6850 Mitarbeitenden beschäftigte ABB Schweiz leicht weniger Mitarbeitende als in der Vorjahresperiode (-2%).

Das solide Halbjahresergebnis ist insbesondere auf die Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen in der Industrie und Energieversorgung sowie im Bereich Mobilität zurückzuführen. So konnte ABB im ersten Halbjahr einen Rekordauftrag im Bahnbereich verbuchen: Das Unternehmen erneuert die elektrischen Systeme von 36 Hochgeschwindigkeitszügen der schwedischen Staatsbahn SJ (SJ 2000). Projektleitung, Engineering und ein Grossteil der Fertigung für diesen Auftrag werden von ABB Schweiz in Turgi und Genf ausgeführt. Die wichtigsten technischen Komponenten werden ebenfalls in der Schweiz produziert. Der Aus- und Einbau der Komponenten, die Inbetriebnahme sowie die Testphase finden in Schweden statt. Aufgrund der schwierigen Marktsituation wie vor allem etwa im Minengeschäft erhielt ABB Schweiz im ersten Halbjahr weniger Grossaufträge.

In der Schweiz konnten namhafte ABB Installationen dem Betrieb übergeben werden, wie etwa die Energieversorgung für den SBB Tiefbahnhof der neuen SBB Durchmesserlinie in Zürich oder die Energierückgewinnungsanlage für Jura Cement in Wildegg.

Investitionen in die Zukunft

«ABB Schweiz investiert konsequent in die Produktivität und ihre Innovationskraft und damit in die Zukunft», sagt Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz. Erst kürzlich erfolgte der Spatenstich für das neue Logistikcenter in Schaffhausen. Damit können die Kunden von ABB Niederspannungsprodukten noch schneller und effizienter mit dem gesamten Produktesortiment bedient werden. Ferner wird demnächst im Forschungszentrum Baden-Dättwil das neue Labor für Leistungshalbleiter eröffnet werden. ABB Schweiz hat im geografischen Dreieck Baden-Dättwil – Lenzburg – Turgi ein einmaliges Kompetenzzentrum für Leistungselektronik mit über 1500 Mitarbeitenden. Leistungselektronik ist eine Schlüsseltechnologie der Energiezukunft und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz. Die innovativen Leistungshalbleiter werden bei der Erzeugung und Übertragung von elektrischer Energie eingesetzt wie auch bei deren effizienten Nutzung in Industrie, Gebäuden und in der Mobilität. <<

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