ABB Schweiz stärkt Präsenz im Heimmarkt

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> ABB Schweiz hat ein herausforderndes Geschäftsjahr 2011 hinter sich. Der Umsatz konnte zwar knapp gehalten werden, jedoch ging der Bestellungseingang im zweiten Halbjahr zurück. Jasmin Staiblin, Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz, sieht trotzdem positiv in die Zukunft, da das Unternehmen gut im Markt aufgestellt ist.

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ABB Schweiz konnte 2011 wichtige Aufträge gewinnen. Auf dem Bild: Männer bei der Arbeit bei ABB Turbo Systems AG. (Bild: ABB)
ABB Schweiz konnte 2011 wichtige Aufträge gewinnen. Auf dem Bild: Männer bei der Arbeit bei ABB Turbo Systems AG. (Bild: ABB)

ABB Schweiz erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 3,57 Milliarden Franken (2010: 3,60 Mrd. CHF). Der Bestellungseingang ging im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 3,36 Milliarden Franken zurück (2010: 3,61 Mrd. CHF). Während der Umsatz dank des hohen Bestellungseingangs der Vorjahre gehalten werden konnte, war beim Bestellungseingang die Abkühlung der Weltwirtschaft zu spüren. Dies führte im zweiten Halbjahr zu einem Bestellungsrückgang. Mit Blick auf die weltwirtschaftliche Lage und den harten Franken setzt ABB Schweiz noch konsequenter auf ihre Stärken. «Mit grosser Innovationskraft, erstklassiger Qualität und fokussiertem Kostenmanagement kann sich ABB Schweiz dem immer härteren internationalen Wettbewerb, dem steigenden Preisdruck sowie den neuen Wettbewerbern stellen», sagt Jasmin Staiblin, Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz.

ABB Schweiz investiert in die Zukunft

ABB Schweiz hat 2011 dementsprechend weiter gezielt in die Zukunft investiert. Bei ABB Semiconductors in Lenzburg wurde das mit 200 Millionen Franken grösste Investitionsprojekt erfolgreich abgeschlossen. Im Kanton Tessin wurde Trasfor übernommen, ein führender Hersteller von Trockentransformatoren für Niederspannungs- und Mittelspannungsanwendungen, und die Akquisition von Newave, einem innovativen Unternehmen im Bereich der unterbrechungsfreien Stromversorgung, soll in Kürze abgeschlossen werden. «Damit ergänzen wir unser Produktportfolio und stärken zugleich unsere Präsenz im Heimmarkt», sagt Jasmin Staiblin.

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