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Umfirmierung Aus Schmolz + Bickenbach wird Swiss Steel Group

Redakteur: Silvano Böni

Die Schmolz + Bickenbach Gruppe heisst ab sofort Swiss Steel Group. Dem durch den Verwaltungsrat eingereichten Vorschlag der Umfirmierung stimmten die Teilnehmer der ausserordentlichen Hauptversammlung mit grosser Mehrheit zu.

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Frischer Wind: Nach der Umfirmierung erstrahlt auch das Logo der Swiss Steel Group in neuem Glanz.
Frischer Wind: Nach der Umfirmierung erstrahlt auch das Logo der Swiss Steel Group in neuem Glanz.
(Bild: Swiss Steel Group)

Mit der Namensänderung zum 21. September 2020 schliesst die Swiss Steel Group ein Stück Tradition – und beschreitet zudem hoffnungsvolle Wege in die Zukunft der Stahlentwicklung. Dies soll auch der neue Claim der Gruppe unterstreichen – «Gemeinsam. Eine Zukunft, die zählt». Die Weichen für das Rebranding wurden in den vergangenen Wochen und Monaten gestellt: Mit den jüngst getroffenen Vereinbarungen finanzieller Natur konnte die Liquidität der Gruppe gesichert werden; ebenso ist das Gesamtfinanzierungskonzept in den letzten Zügen und insofern konnte auch die Unternehmensfortführung (Going Concern) sichergestellt werden. Die nun beschlossene Namensänderung betrifft unmittelbar alle Einheiten, die bislang Schmolz + Bickenbach-Namen trugen. Auch die Legaleinheit in Luzern trägt als Swiss Steel Holding AG einen neuen Namen. Die Business Units Ascometal, Deutsche Edelstahlwerke, Finkl Steel, Ugitech S.A., Steeltec und Swiss Steel behalten allesamt ihren Namen, werden jedoch ab sofort als «Unternehmen der Swiss Steel Group» bezeichnet und jeweils unter neuem Logo auftreten.

Strategische und praktische Gründe

Das Rebranding erfolgt teils aus strategischen, teils aber auch aus praktischen Gründen: Der alte Name war gerade im internationalen Umfeld stets schwierig auszusprechen. Die Familie der Gründer hat in diesem Jahr das Aktionariat verlassen, was eine Namensänderung ebenfalls sinnvoll machte. Insgesamt soll das Rebranding aber auch die Transformation der Gruppe repräsentieren und ein klares Zeichen für den Aufbruch darstellen. Schmolz + Bickenbach stand gerade in Deutschland für den Stahlgrosshandel; doch gilt die Gruppe mit ihren Business Units weltweit vor allem als Entwickler innovativer Stahllösungen für unterschiedlichste Branchen und Anwendungen.

Clemens Iller, CEO der Swiss Steel Group, resümiert: «Das Rebranding zur Swiss Steel Group ist für uns ein wichtiges Signal für den Aufbruch in eine neue, spannende und Erfolg versprechende Ära unserer Unternehmensgeschichte. Dafür braucht es eine eigenständige, einfach zu merkende, international leicht auszusprechende, glaubwürdige und entwicklungsfähige Marke, welcher unsere Kunden vertrauen können. Die Na­mensänderung ist zugleich eine Zäsur nach den aufreibenden Ereignissen der vergangenen Monate und Jahre, in denen uns die schwierige Marktsituation, eine notwendige Refinanzierung und zu allem Überfluss die Corona-Pandemie in diesem Jahr vor immense Herausforderungen gestellt haben. Nun können wir unter neuem Namen mit frischem Logo positiv in die Zukunft blicken.»

Hinweis: Diese Namensänderung betrifft nicht die Schmolz + Bickenbach (Schmobi) Stahlcenter AG aus Bronschhofen. SMM

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