Sackstarke Maschine aus Down Under

Australische Anca macht Werkzeuge scharf

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Gute Beratung von Springmann

Fredy von Flüe: «In diesem Zusammenhang muss ich die Rolle von Springmann hervorheben. Herr Bühler hat uns ausgezeichnet beraten. Wir waren in einer sehr schwierigen Situation. Anfangs dachte ich, ich müsste mit der bisherigen Maschine noch bis zur Pensionierung schaffen. Das hat mir einige Albträume bereitet. Doch das ist zum Glück nicht eingetreten. Die Anca macht riesig Spass. Für uns ist zudem neu, dass wir 5-achsig Schleifen können. Durch die einfachen Programmiermöglichkeiten können wir jegliche Sonderwerkzeuge für die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie wie beispielsweise Perforiermesser extrem schnell schleifen. Diesen Bereich bauen wir in Zukunft aus.»

Das ist Knochenarbeit

Martin Elmer (Regionaler Verkaufsleiter, Anca GmbH) ergänzt in diesem Zusammenhang: «Mit der Anca GX7 können auch Werkzeuge geschliffen werden, die man nicht ‹aus dem Ärmel schütteln› kann. Die von Anca entwickelte ‹Toolroom›-Software ist bei den Anwendern bekannt dafür, dass sie schnelles und einfaches Einrichten von Werkzeugen wie Bohrern, Fräsern, Profilwerkzeugen und Sonderwerkzeugen ermöglicht. Mit dem Standard-Tastersystem kann die Maschine Parameter des zu schleifenden Werkzeugs sehr schnell ermitteln. Die Integration von Taster und Software macht exaktes und präzises Werkzeugschärfen möglich. Unsere Schwierigkeit ist es, als europäische Niederlassung die Kunden davon überzeugen, dass Australier hervorragende Werkzeug-Schleifmaschinen bauen können. Das ist Knochenarbeit, wegen des grossen Wettbewerbs. Aber ich möchte noch einen entscheidenden Aspekt erwähnen, der bei Siprotool nicht zum Tragen kommt. Die Anca-Maschinen sind auch für Werkzeughersteller, die grosse Lose fertigen, ausgelegt und erleichtern auch das Schärfen solcher Grossserien, letztlich auch dank der einfachen Software-Bedienung, enorm.»

«Bedienung der Software ist sensationell»

Fredy von Flüe: «Herr Elmer spricht die anwenderorientierte Software an. Das möchte ich aus praktischer Erfahrung gerne bestätigen. Aus unserer Sicht ist die Anca-Software Match-entscheidend. Sie bestimmt, wie schnell ich das zu schleifende Werkzeug programmieren kann. Wir benötigen in der Werkstatt hochmoderne, leistungsfähige, aber vor allem anwenderfreundliche Software-Tools. Die Anca-Ingenieure haben eine super Software entwickelt. Obwohl es für uns ein kompletter Neueinstieg in die Software war, war die Bedienung sensationell. Hinsichtlich der Flexibilität und Bedienung ist sie herausragend. Die 3D-Simulation bei der Entwicklung der Werkzeuge ist enorm hilfreich. Unsere bisherige Software auf der alten ‹neuen› Maschine konnte auch alles, aber sie war zu kompliziert. Die Software ist letztlich mitverantwortlich dafür, wie schnell ich bei meinem ‹first Tool› bin. Mit der Anca ist unser Gesamtprozess jetzt derart flott, dass wir vernünftige Preise beim Nachschärfen der Werkzeuge anbieten und uns am Markt behaupten können.

So, und wer jetzt noch, wenn er Australien hört, nur an Kängurus denkt, der muss vielleicht nochmals von vorne anfangen mit dem Lesen. <<

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