Bürste: Ein Werkzeug überrascht mit innovativen Materialeigenschaften

Borstige Multitalente

| Redakteur: Silvano Böni

Von einer Idee zum fertigen Produkt: Die Zeintra AG entwickelt und produziert Individualbürsten für jede Herausforderung.
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Von einer Idee zum fertigen Produkt: Die Zeintra AG entwickelt und produziert Individualbürsten für jede Herausforderung. (Bild: Zeintra)

Eine Bürste für jede Herausforderung: Das unterschätzte Produkt ist aus der Industrie nicht wegzudenken und enorm vielseitig einsetzbar. Das Besondere liegt im unterschiedlichen Besatz­material, denn die Borsten stecken bis zu den Spitzen voller Hightech.

Sie ist mehr als ein Reinigungsutensil. Die Bürste kommt in allen erdenklichen Formen, mit unterschiedlichen Materialien und Funktionen in den verschiedensten Industriebranchen zum Einsatz. Ob in der Lebensmittel-, Uhren-, Stahl-, Kunststoff-, Bau-, Verpackungs- oder Pharma-Industrie, ob Maschinenbau oder Medizintechnik: Die Vielseitigkeit ist das ganz grosse Plus des borstigen Werkzeugs. Genau in diesen Borsten steckt die Lösung für so manches Problem.

Material machts aus

Fein und schonend, hart und stark, nachgiebig und antistatisch. Je nach Borstenmaterial und Bürstenform ergeben sich andere Möglichkeiten zum Einsatz einer Bürste. Polieren, Entgraten, Schleifen, Sortieren – die Liste liesse sich beinahe unendlich weiterführen, denn mit jeder neuen Herausforderung aus der Industrie kommt eine neue Bürstenlösung dazu. Mitverantwortlich für diese Vielfalt sind unter anderem auch die Ingenieure und Entwickler des Bürstenherstellers Zeintra AG. Seit 105 Jahren produziert das Unternehmen Bürsten aller erdenklichen Arten und Formen – jedes Jahr werden es zwischen 600 und 1000 Typen mehr.

Borsten aus Zellulose

Die grosse Innovation der vergangenen Jahre im Bereich des Besatzmaterials entwickelte das Schwesterunternehmen Smartfilaments: Borsten aus Zellulosefasern. Die Aufnahmefähigkeit der Zellulose erlaubt es, weitere Materialien in die Fasern zu integrieren. Diamant- oder Keramikkörner, Algen, Zink, Karbon: Die Zusätze bestimmen die Eigenschaften der Borsten.

Entwickelt und hergestellt für die Industrie

Die Bürsten sind wahre Multitalente, wie Anwendungen aus der Praxis bestätigen. Bei der Produktion von Implantaten werden beispielsweise hochwertige Titanlegierungen oder Verbundwerkstoffe verwendet. Für deren Bearbeitung sind auch bei Zeintra innovative Materialien im Einsatz. So wird das Besatzmaterial auf Zellulosebasis während der Produktion mit Diamant- oder Keramikkörnern durchsetzt. Die positiven Eigenschaften zeigen sich in den Details: Die hohe Temperaturbeständigkeit von 160 °C ermöglicht ein Arbeiten mit hohen Drehzahlen, ein Schmieren oder Schmelzen muss nicht befürchtet werden. Bei internen Materialtests haben die Entwickler schnell festgestellt, welches Potenzial die Zellulosebürsten aufweisen. Auf deren Prüfmaschine zeigte sich im direkten Vergleich mit dem Konkurrenten auf Kunststoff­basis eine Mehrleistung im Faktor 15.

Auch in der CNC-Fertigung sind die Bürsten von Zeintra ein gerne eingesetztes Werkzeug. Diese überzeugen durch die Verwendung von hochwertigen Materialien und daraus resultierender Leistung und eine messbare Prozesssicherheit. Auch hier sind die Eigenschaften im Detail und nicht nur in der Optik verborgen – so werden beispielsweise ausschliesslich Drähte mit einer hohen Zugfestigkeit verwendet oder rostfreie Bürsten aus V4A-­Material hergestellt.

Individualität trumpft

Bei der Vielfalt von Materialien, Formen und Anwendungsgebieten ist die Schwierigkeit, die passende Bürstenlösung zu finden beziehungsweise zu entwickeln. Genau hier zahlen sich die jahrelange Erfahrung sowie die Nähe zum Kunden aus, über welche das Unternehmen verfügt. Dank persönlicher Beratung entwickelt die Zeintra AG die neuen Bürsten passend zu den individuellen Anforderungen des Kunden und produziert sie inhouse mit Schweizer Qualitätsgarantie – vom Einzelstück bis hin zum Grossauftrag. SMM

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