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Swisstech/Prodex: Einsparpotenziale beim Stanzen und Feinschneiden Co-Engineering als Schlüssel zum Erfolg

Redakteur: Luca Meister

Um das Einsparpotenzial beim Stanzen und Feinschneiden möglichst voll auszuschöpfen, muss schon in der Entwicklungsphase entsprechendes Prozess-Know-how in das Bauteildesign eingebracht werden. Die Etampa AG mit ihrer fundierten technischen Expertise legt gemeinsam mit dem Kunden die Grundsteine für die perfekte und kostenoptimierte Stanz- oder Feinschneideproduktion.

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CAD-Detaildarstellung eines Werkzeug-Abschnitts.
CAD-Detaildarstellung eines Werkzeug-Abschnitts.
(Bild: Etampa)

mei. Beim Stanzen und Feinschneiden entstehen im Komplettschnitt oder mittels Folgeverbund-Technologie Stanz- und Feinschneideteile, deren Werkzeuge zumeist viele unterschiedliche Arbeitsschritte beinhalten und die höchst präzise aufeinander abgestimmt sind. Ehe es aber zum Bau der jeweiligen Werkzeuge kommen kann, sind seitens der Stanzspezialisten der Etampa AG mindestens ebenso präzise Überlegungen und Abwägungen erforderlich. Gäbe es sie nicht oder würde man hier nicht grösstmögliche Sorgfalt walten lassen, könnten die Folgen verheerend sein – im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich, werden die fertigen Teile doch u. a. in Bremssysteme oder medizinische Geräte eingebaut. Einer der Erfolgsschlüssel ist dabei das aktive Co-Engineering, bei dem für das zu produzierende Teil gemeinsam mit dem Kunden ein stanzoptimiertes Design gefunden wird. Das wird auch vorherrschendes Thema auf der Swisstech sein.

Wissen ergänzt sich

Am Anfang eines neuen Stanz- oder Feinschneideprojekts steht immer eine Zeichnung, die sich in einem unterschiedlich frühen oder späten Produkt- oder Teileplanungsstadium befindet. Walter Sahli, Vice President of the Board der Etampa AG: «Einige Kunden melden sich erst dann bei uns, wenn die Produktentwicklung fast abgeschlossen ist. Aber die weitaus meisten sind auf der Suche nach einem aktiven Co-Engineering und möchten unsere Stanz- und Feinschneide-Expertise sehr gerne in Anspruch nehmen. Ideal ist es, wenn wir bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium des zu fertigenden Teils mit dem Kunden sprechen können, denn dann kommen bei uns der Input des Vor-Entwicklungs-Ingenieurs und auf Kundenseite das Wissen der Produktentwickler zusammen, das ergänzt sich gegenseitig bestens.» Sehr wichtig in dieser frühen Phase sei aber auch der direkte Kontakt zwischen dem eigenen Vertrieb und der Einkaufsabteilung des Kunden und beidseitig auch zwischen Technik, Entwicklung und Qualitätsmanagement.

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Anforderungen genau kennen und verstehen

Aber auch dann, wenn das ganz frühe Planungsstadium bereits abgeschlossen ist und man sich bereits in der Frühphase der Teile-Entwicklung befindet, greifen Kunden gern auf die Stanz-Expertise und den technischen Input des Präzisionsherstellers zurück. W. Sahli erklärt: «So ist sichergestellt, dass in jedem Fall stanztechnische Überlegungen mit in die Entwicklung einfliessen. Hierfür ist es wichtig, dass wir die Anforderungen und Funktionsweise des zu fertigenden Teils genau kennen und verstehen, erst dann können wir über Funktionstoleranzen sprechen und Prüfvorschriften festlegen.» Ein gemeinsam erarbeitetes, optimiertes Stanzdesign wirke sich in jedem Fall positiv aus und habe einen nachhaltigen Einfluss u. a. auf die Konzeption der Werkzeuge, ihre Nachschleifzyklen und auf die gesamte Lebensdauer.

Nicht unerhebliches Einsparpotenzial

Im Rahmen des Co-Engineerings erfahren Kunden auch, wenn sich durch nur geringfügige Änderungen an der ursprünglichen Teileplanung die Produktivität deutlich erhöhen würde. W. Sahli: «Wir denken uns gemeinsam mit dem Kunden in das Stanzteil ein, und wir sagen ihm, wenn wir durch veränderte Materialien oder Toleranzen günstiger produzieren könnten oder wenn es sich mit einem optimierten Stanzstreifen wirtschaftlicher arbeiten liesse.» Oftmals ergeben sich als Resultat aus diesen Erkenntnissen Änderungen an dem zu fertigenden Teil, die für den Kunden ein nicht unerhebliches Einsparpotenzial bedeuten. «Eine optimierte Produktion hat deutlich positive Auswirkungen auf den Teilepreis und damit auf die Gesamtinvestition, meint W. Sahli»

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