Swisstech/Prodex: Prodex Award 2014 nominiert CrazyMill Cool ermöglicht Quantensprung

Redakteur: Matthias Böhm

Mikron Tool SA Agno gelingt ein Quantensprung im Fräsen von rostfreiem Stahl, Titan, Chrom-Kobalt-Legierungen und Superalloys . In jeder Hinsicht verbessert der für den Prodex-Award nominierte Kleinfräser CrazyMill Cool die bisher möglichen Resultate, und zwar um ein Vielfaches. So gelten ab sofort neue Massstäbe für Schnittgeschwindigkeiten, Zustellung, Performance, Standzeit und Oberflächenqualität. Kaum zu glauben, dass diese Resultate gerade bei schwer zerspanbaren Materialien am ausgeprägtesten sind.

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Ein Teil des Werkzeugspektrums der Mikron Tool Agno SA. Der Kleinstfräser CrazyMill Cool wurde von der Jury zum Prodex-Award nominiert.
Ein Teil des Werkzeugspektrums der Mikron Tool Agno SA. Der Kleinstfräser CrazyMill Cool wurde von der Jury zum Prodex-Award nominiert.
(Bild: Thomas Entzeroth)

Die Jury des Prodex-Award hat den Kleinfräser CrazyMill Cool nominiert. Wer rostfreie Stähle bearbeiten muss, kommt schnell mal ins Schwitzen. Nicht nur, weil sich das Werkzeug durch die schlechte Wärmeleitfähigkeit dieser Werkstoffe extrem erhitzt und deshalb riskiert, schnell abgenützt oder beschädigt zu werden.

Integrierte Kühlung

Auch der Faktor Effizienz und Oberflächenqualität ist ein Dauerthema. Mit CrazyMill Cool präsentiert der Schweizer Werkzeugspezialist Mikron Tool SA Agno einen Vollhartmetall-Schaftfräser mit integrierter Kühlung im Durchmesserbereich von 0.3 bis 6 mm, der seinen verrückten Namen zu Recht trägt. Nuten- oder Taschenfräsen ins Volle, Konturenfräsen, Schlichtfräsen sind seine Stärken.

Neues Mikro-Korn-VHM

Dass diese Versprechen auch eingehalten werden können und die Entwickler des Schweizer Werkzeugproduzenten einmal mehr von einem «crazy» Werkzeug sprechen, dafür sind verschiedene Faktoren verantwortlich.

Da ist als Erstes das Grundmaterial, ein neu entwickeltes Mikro-Korn-Hartmetall, das die Anforderungen sowohl in Sachen Härte als auch Zähigkeit erfüllt. Wesentlich ist natürlich auch die Konstruktion des Werkzeuges mit einer Schneidengeometrie, die speziell (aber nicht nur) ausgerichtet ist auf die Bearbeitung von rostfreien Stählen, wo der Fräser zu seiner Höchstform findet. Eine Kombination von verschiedenen geometrischen Merkmalen führen zum gewünschten Resultat.

Ein robuster Schneidenkeil, ein radialer Hinterschliff und eine gezielte Kantenpräparation sind verantwortlich für eine hohe Schneidkantenqualität und -stabilität. Einen wichtigen Beitrag zur Standzeit leistet auch die Beschichtung, neuartig und ebenfalls spezifisch für die schwer zerspanbaren Metalle konzipiert. Dank einem extrem tiefen Reibungskoeffizienten und einer verminderten Affinität gegenüber Stahl bilden sich keine Aufbauschneiden.

Zudem zeichnet sie sich durch eine hohe Oxidationsbeständigkeit und Warmhärte aus. Das hilft mit, die Temperatur im grünen Bereich zu halten, es kommt nicht zu einem «Verbrennen» der Schneiden, was sich wiederum positiv auf die Lebensdauer des Werkzeugs und auf die Qualität der Oberfläche auswirkt. <<

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