CSEM Jahresbericht 2021 CSEM setzt Wachstum fort und steigert Umsatz

Von Anne Richter

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Das CSEM setzt sein Wachstum im 2021 weiter fort. Die Zusammenarbeit mit der Industrie wurde ausgebaut, was zu einer Steigerung der Einnahmen aus der Privatwirtschaft um 23 Prozent führte. Es kamen neun weitere Patente dazu.

Das CSEM ist eine private, nicht gewinnorientierte Schweizer Forschungs- und Technologieorganisation, die sich auf die Schaffung von Mehrwert für eine nachhaltige Welt konzentriert.
Das CSEM ist eine private, nicht gewinnorientierte Schweizer Forschungs- und Technologieorganisation, die sich auf die Schaffung von Mehrwert für eine nachhaltige Welt konzentriert.
(Bild: D. Türkay, Q. Jeangros, F. Sahli, C. Wolff)

Das CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique) blicke auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück, und dies sowohl wirtschaftlich als auch im Ausbau der Zusammenarbeit mit der Industrie, meldet das Innovationszentrum. Der Umsatz stieg um knapp 9 Prozent. Dies hatte vor allem zwei Gründe: die Erholung der Wirtschaft sowie ein Anstieg der Einnahmen aus der Privatindustrie mit einem Wachstum von 23 Prozent. Durch die Zunahme der Aktivitäten konnte auch das Team um 27 Vollzeitstellen erweitert werden. Auch die Patente stiegen um neun auf jetzt 205.

Der Fokus lag weiterhin auf den drei Forschungsbereichen Präzisionsfertigung, digitale Technologien und nachhaltige Energien. Dank der Kohärenz dieser drei Bereiche ist es möglich, technische Konvergenzen zum Vorteil der Kunden und der Gesellschaft zu nutzen. Eine Weltneuheit wurde mit der Zürcher Firma Cutiss entwickelt. Das automatisierte System zur Herstellung von Hauttransplantaten erhielt bei den Earto Innovation Award den dritten Preis in der Kategorie Impact Expected. Ein Schwerpunkt der Entwicklungsstrategie ist die Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen. Die medizinischen Wearables sind ein erfolgreiches Beispiel, welche die Lebensqualität der Patienten verbessern.

Entsprechend seiner Mission, Wissen in die Industrie zu transferieren, führt das CSEM zum Nutzen seiner Industriepartner jährlich mehr als vierhundert Technologieprojekte durch. Knapp 10 % dieser Projekte sind mit Start-ups, viele davon haben ihre Wurzeln in Universitäten und Fachhochschulen. Um die Gründung von Start-ups aus dem eigenen Unternehmen heraus zu fördern, rief das CSEM eine neue Initiative namens Accelerate ins Leben. Sie soll die Entstehung innovativer Ideen unterstützen und mit einem strukturierten Ansatz deren Weiterentwicklung bis zur Projektreife und zur Gründung eines erfolgreichen Start-ups begleiten. Dieser Weg stellt für das CSEM eine weitere Möglichkeit dar, Spitzentechnologie in die Schweizer Wirtschaft zu transferieren und dadurch neue Arbeitsplätze zu schaffen. -ari-

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