Lean Factory Design

Den Wertstrom im Blick

| Autor / Redakteur: Markus Schneider / Bernd Maienschein

Den Wertstrom immer im Blick – für effizientere Prozesse und Erhöhung der Produktivität.
Den Wertstrom immer im Blick – für effizientere Prozesse und Erhöhung der Produktivität. (Bild: PuLL Beratung, iStockphoto)

Viele Studien zeigen, dass im laufenden Produktionsbetrieb nur noch circa 20 % der Prozesskosten mit vergleichsweise hohem Aufwand beeinflussbar sind. Idealerweise muss eine Optimierung also in der Planungsphase ansetzen. Gerade im Mittelstand wird dieses Potential aber nur unzureichend genutzt. Häufig werden auch scheinbare Verbesserungsmaßnahmen zu schnell umgesetzt, ohne dass die eigentlichen Problemursachen identifiziert wurden.

Mit Lean Factory Design bietet die PuLL Beratung GmbH mittelständischen Fertigungsunternehmen einen ganzheitlichen Ansatz, um ihre Produktion und Logistik schlanker und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Immer im Blick dabei: der Wertstrom.

Fakt ist, dass viele Projekte zur Einführung von Lean-Production oder Lean-Logistics im Mittelstand scheitern oder nicht die erwarteten Ergebnisse liefern. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen mag der vorprogrammierte Misserfolg daran liegen, dass Lean nicht im Sinne einer wissenschaftlichen Theorie systematisch dokumentiert vorliegt. Weil dadurch die Basis für ein Wissensmanagement fehlt, ist es erfahrungsgemäß schwierig, die Projektbeteiligten in ihrer Denkweise und im Methodeneinsatz auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. Auch punktuelle, von nur einzelnen Fachabteilungen vorangetriebene Verbesserungsmaßnahmen sind ein häufiges Phänomen. Sie erweisen sich jedoch oft als ein weiteres Manko, weil sie ohne das notwendige interdisziplinäre Verständnis für das gesamte System angegangen werden.

Beste Optimierungen in der Planung

Zahlreiche Optimierungsprojekte werden auch mitten im Abwicklungsprozess eines Kundenauftrags, also nach „Start of Production“, durchgeführt. In diesen Fällen kann eine Vielzahl von Restriktionen das erwartete Ergebnis negativ beeinflussen. Faktoren wie vorhandene Platzverhältnisse, bereits beschaffte Werkzeuge und Maschinen, für Prozesse erteilte Kundenfreigaben sowie Zertifizierungen, eingefahrene Abläufe und vieles mehr erschweren Veränderungen. Der weitaus größte Hebel zur Optimierung liegt dagegen in der Planungsphase, vor „Start of Production“.

Prof. Dr. Markus Schneiders Ansatz „Lean Factory Design“ beinhaltet ein zielgruppenspezifisches Schulungskonzept.
Prof. Dr. Markus Schneiders Ansatz „Lean Factory Design“ beinhaltet ein zielgruppenspezifisches Schulungskonzept. (Bild: PuLL Beratung)

Die Erkenntnisse aus zwei Jahrzehnten Praxiserfahrung und einem Jahrzehnt der Forschungstätigkeiten in der Optimierung von Produktions- und Logistiksystemen haben den Aufbau eines eigenen Optimierungskonzepts vorangetrieben. Es nennt sich „Lean Factory Design“ (LFD). Den Kern dieses Ansatzes bildet das „Landshuter Produktionssystem“. Darin sind circa 100 Lean-Prinzipien und die notwendigen Methoden systematisch und in sich schlüssig aufeinander aufgebaut. Dies ist die Basis für ein Wissensmanagement und dient den Fabrikplanern als eine Art Leitplanke für ihr Handeln.

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