Plagiarius Die dreistesten Produktfälschungen 2021

Redakteur: Melanie Krauß

Auch 2021 wurde der Negativ-Preis Plagiarius wieder an besonders dreiste Plagiate und Fälschungen verliehen. Wir präsentieren Ihnen die „Gewinner“.

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„STHIL“ statt „STIHL“ – hierbei handelt es sich offenbar um eine dreiste Fälschung.
„STHIL“ statt „STIHL“ – hierbei handelt es sich offenbar um eine dreiste Fälschung.
(Bild: Aktion Plagiarius e.V.)

Plagiate und Fälschungen sind weder Kompliment, noch harmloses Kavaliersdelikt. Um auf die fragwürdigen Geschäftsmethoden von Produkt- und Markenpiraten aufmerksam zu machen, verleiht die Aktion Plagiarius daher regelmässig ihren Negativ-Preis.

Trophäe ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase. Dieser soll die immensen Profite symbolisieren, die ideenlose Nachahmer sprichwörtlich auf Kosten von Kreativen und innovativen Unternehmen erwirtschaften. Die Auszeichnung sagt nichts darüber aus, ob ein nachgemachtes Produkt im juristischen Sinne erlaubt oder rechtswidrig ist.

Unsere Bildergalerie zeigt Ihnen die diesjährigen Gewinner im Überblick:

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Bevor die jährlich wechselnde Jury die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen Plagiatoren über ihre Nominierung informiert und erhalten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Der Jury geht es nicht darum, legale Wettbewerbsprodukte zu brandmarken. Intention ist vielmehr, plumpe Eins-zu-eins-Nachahmungen in den Fokus zu rücken, die dem Originalprodukt bewusst zum Verwechseln ähnlich sehen und die keinerlei kreative oder konstruktive Eigenleistung aufweisen.

Erfreulicherweise haben der Aktion Plagiarius zufolge bereits zahlreiche Nachahmer aus Angst vor der Prämierung mit dem „Plagiarius“ eine Einigung mit dem Originalhersteller gesucht und beispielsweise Restbestände der Plagiate vom Markt genommen, Unterlassungserklärungen unterschrieben oder ihre Lieferanten offengelegt.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal maschinenmarkt.voge.de

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