Business Software «Die Firmenkultur muss Kreativität ermöglichen»

Redakteur: Luca Meister

Schweizer KMU setzen zur Unterstützung ihrer Prozesse in den Bereichen Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Produktionsabwicklung auf «Abacus»-Programme. Mit mehr als 100 000 verkauften Softwaremodulen und über 41 000 Kunden ist die St. Galler Abacus-Gruppe im KMU-Segment die führende Schweizer Herstellerin und Anbieterin betriebswirtschaftlicher Standardsoftware. Herr Claudio Hintermann, Geschäftsführer der über 30-jährigen Unternehmensgruppe, stand der SMM-Redaktion für ein Interview zur Verfügung.

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Mit «AbaCliK» kann der Anwender sowohl seine Arbeitszeiten erfassen, seine privaten Reisespesen managen und gleichzeitig auch alle geschäftlichen Ausgaben verwalten.
Mit «AbaCliK» kann der Anwender sowohl seine Arbeitszeiten erfassen, seine privaten Reisespesen managen und gleichzeitig auch alle geschäftlichen Ausgaben verwalten.
(Bild: Abacus)

SMM: Sie bezeichnen Ihre Softwarespezialisten als Werkzeugbauer, die miteinander harmonierende Instrumente schaffen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung in KMU leisten. Das muss im Moment gefragt sein. Oder spüren Sie etwas von der Frankenstärke?

Claudio Hintermann: Mit unseren verschiedenen Softwareangeboten, die in unterschiedlichsten Branchen verwendet werden können, sind wir sehr breit aufgestellt. Dies hilft uns, wenn wie im letzten Jahr die exportorientierten Unternehmen wegen der Frankenstärke unter Druck geraten. Solche konjunkturelle Einbrüche schlagen somit nicht mit voller Härte auf uns durch. Hinzu kommt, dass auch in konjunkturell schwierigen Zeiten Business Software helfen kann, Prozesse zu optimieren und letztlich Kosten zu sparen.

Sie haben im letzten Jahr am Zürichsee eine neue Niederlassung, die Abacus Business Solutions, gegründet und an Ihrem Hauptstandort entsteht ein neues Gebäude. Wie wird Ihr Unternehmen jetzt ergänzt?

C. Hintermann: Die Weichen sind bei uns letztes Jahr auf Expansion gestellt worden. Einerseits müssen wir mit einem Neubau an unserem Firmensitz in Wittenbach-St. Gallen dringend für zirka 100 zusätzliche Arbeitsplätze Büroräume schaffen. Am Zürichsee haben wir ebenfalls neue Büroräumlichkeiten beziehen müssen, da wir in Thalwil durch den Zugang von zehn Spezialisten eines Mitbewerbers das Team auf einen Schlag verdoppeln konnten. Von Thalwil aus werden wir das Bau-Nebengewerbe mit unserer Branchensoftware «AbaBau» bedienen und dort auch Kurse für unsere Software anbieten.

Sie haben eine grosse Anzahl an langjährigen Mitarbeitern. Was ist Ihr Rezept für diese entgegengebrachte Treue? Oder: Wie halten Sie Ihre Mitarbeitenden motiviert?

C. Hintermann: Das Wichtigste für uns ist, dass wir unseren Mitarbeitenden eine Aufgabe bieten können, die sie befriedigt. Dazu geben wir ihnen einen grossen Freiraum. Nicht die Anwesenheit zählt für uns, sondern die möglichst optimale Erfüllung der Aufgaben. Letztlich soll der Mitarbeiter stolz auf das sein können, was er geleistet hat. Fühlt er sich und seine Arbeit wertgeschätzt, so steigt seine Zufriedenheit, die Identifikation mit seiner Arbeit und dann letztlich auch mit dem Unternehmen selbst. Idealerweise sehen und verstehen sich unsere Mitarbeitenden als Teil eines grossen Ganzen, zu dem sie einen wichtigen Erfolgsbeitrag leisten und so die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens mittragen.

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