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Fertigungswerkzeuge Dihawag: Beste Oberflächen ohne Polieren

| Redakteur: Matthias Vogel

>> Hartbearbeitung von Materialien oberhalb von 65 HRC ist in der industriellen Produktion kein Neuland mehr, aber dennoch ein Terrain für Experten und Könner. In Zusammenarbeit zwischen Schroeder + Bauer, Hersteller von Stanzwerkzeugen für die Automobilindustrie, Makino, bekannt für hochwertige Bearbeitungszentren, und der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH konnte ein kompletter Arbeitsvorgang eingespart werden – bei gesteigerter Qualität. Die Schweizer Vertretung von Zecha ist die Firma Dihawag aus Biel.

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Bei Schroeder + Bauer werden kleinste 3D-Konturen in hochlegierte Stähle mit bis zu 70 HRC eingefräst. Das Zusammenspiel zwischen der Makino-Maschine, den Zecha-Mikrofräsern und der Technologiekompetenz bei Schroeder + Bauer sorgt für prozesssichere Ergebnisse.
Bei Schroeder + Bauer werden kleinste 3D-Konturen in hochlegierte Stähle mit bis zu 70 HRC eingefräst. Das Zusammenspiel zwischen der Makino-Maschine, den Zecha-Mikrofräsern und der Technologiekompetenz bei Schroeder + Bauer sorgt für prozesssichere Ergebnisse.
(Bild: Zecha GmbH)

Wenn eine der 16 Stanzpressen auf Touren kommt, wird es laut in der Fertigungshalle bei der Firma Schroeder + Bauer GmbH aus Neulingen-Bauschlott: Hochwertige Bleche von der Rolle werden in die Maschine «eingespeist», und im Sekundentakt fallen die fertigen Steckverbindungen heraus – bis zu 1400 Stück in der Minute, in einer «Nullserie» leicht auch 150 Millionen Teile.

Das Unternehmen aus Neulingen ist seit Jahren zuverlässiger Zulieferer von Stanzwerkzeugen für die Automobilindustrie. Der Werkzeugbau von Schroeder + Bauer ist in der Lage, komplexeste Stanzteile in höchster Präzision zu fertigen. Dabei meistern die Experten grösste Anforderungen und engste Toleranzen.

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Werkzeuge mit Härten von 62 bis 70 HRC

Nicht selten kommt es vor, dass von der Zeichnung über die Entwicklung bis zum fertigen Werkzeug über 2500 Konstruktionsstunden benötigt werden. «Da arbeiten je nachdem drei bis vier unserer Leute dran, um das Werkzeug, das teils aus 3000 Einzelteilen besteht, im vorgegebenen Zeitrahmen fertigzustellen», erläutert Michael Schmid, technischer Leiter von Schroeder + Bauer.

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