Ifm-Neuheit Drucksensoren für die Lebensmittelindustrie: Hygieni­sches Design, hohe Schutzart und robust

Von Silvano Böni

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Die Drucksensoren PI1xxx von Ifm kommen überwiegend in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz und erfüllen deswegen alle gängigen Hygieneanforderungen. Sie sind unter anderem gemäss EHEDG und FDA zertifiziert und erfüllen die Schutzart IP69k, sodass die tägliche Reinigung mit dem Hochdruckreiniger kein Problem darstellt.

(Bild: ifm )

Die Sensoren verwenden ein kapazitives Keramikmesselement und sind dadurch extrem robust. Weder abrasive oder korrosive Medien noch Vakuum- oder Druckspitzen können dem Sensorelement etwas anhaben. Zudem hält der Sensor permanent 150 °C Medientemperaturen stand und ist somit für viele Hoch­temperaturanwendungen in der Lebensmittelindustrie geeignet. Die Medientemperatur kann zudem per IO-Link ausgelesen werden. Zur Robustheit trägt auch die Dichtung aus PTFE bei, die dauerhaft wartungsfrei ist.

Verschiedene Messbereiche

Die neuen Drucksensoren, die mit verschiedenen Messbereichen von Vakuum bis zu 100 bar erhältlich sind, kommunizieren jetzt über IO-Link 1.1 und haben eine Auflösung von 32 Bit. Dies ist besonders für Anwendungen wichtig, bei denen Differenzdrücke gemessen werden und so nur ein kleiner Teil des Messbereichs verwendet werden kann. Verbessert wurde bei der neuen Serie auch die Temperaturkompensation. In Anlagen der Lebensmittelindustrie ist das CIP-Verfahren, bei dem die Anlagen mit heis­sen Flüssigkeiten gereinigt werden, der Standard. Soll anschlies­send bei niedrigen Temperaturen wieder produziert werden, kommt es darauf an, dass der Sensor möglichst schnell wieder zuverlässig funktioniert. Das ist beim neuen PI1xxx wesentlich verbessert worden, sodass die Produktion nach der Reinigung viel schneller wieder anlaufen kann – in vielen Applikationen führt das zu einem deutlichen Effizienzgewinn. Auch scheinbar kleine Verbesserungen des Designs eines Sensors können in der Anwendung grosse Wirkung haben. So wurde die Entlüftungsöffnung beim neuen Drucksensor um 90° versetzt und befindet sich damit bei herkömmlicher Montage jetzt seitlich. Dies verhindert, dass sich beispielsweise herablaufendes Kondensat an der Membran der Entlüftungsöffnung sammelt und dort zu Verschmutzungen führt oder die Funktion beeinträchtigt.

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