Richten Ebenheitskontrolle direkt an der Richtmaschine

Redakteur: Luca Meister

Der Richt- und Entgratexperte Arku präsentiert mit dem «FlatJack» erstmals ein Verfahren, das die Ebenheit von Blechteilen kontrolliert. Diese Neuentwicklung prüft die Ebenheit von Stanz-, Laser- und Brennteilen schnell, genau und mit geringem Aufwand – vor und nach dem Richten.

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Der neue «FlatJack» von Arku kontrolliert die Ebenheit von Stanz-, Laser- und Brennteilen schnell, genau und mit geringem Aufwand.
Der neue «FlatJack» von Arku kontrolliert die Ebenheit von Stanz-, Laser- und Brennteilen schnell, genau und mit geringem Aufwand.
(Bild: Arku)

Ebene und spannungsarme Blechteile sind die Voraussetzung für Automatisierung in der Blechverarbeitung. Bislang sind Richtlatten, Haarlineale und Fühlerlehren gängige Messmittel für die Ebenheit von Blechteilen. Diese haben womöglich bald ausgedient. Denn ihre Handhabung ist zeitaufwändig und erfordert Erfahrung. Schwere Brennteile müssen aufwändig positioniert werden, um präzise Messwerte zu erhalten. Mit «FlatJack» hat Arku jetzt ein alternatives Kontrollverfahren entwickelt, das sich direkt in die Rollenbahn der «FlatMaster»-Präzisionsrichtmaschinen integrieren lässt. Somit werden Zykluszeit und Kosten durch verringerte Nebenzeiten im Richtprozess minimiert. «Gerade bei Stanz-, Laser- und Brennteilen gab es immer wieder Schwierigkeiten bei der Ebenheitsmessung. Aufgrund ihres Fertigungsprozesses sind sie mit starkem Wärmeverzug belastet und weisen oftmals viele Aussparungen auf», erklärt Ewald Hund, technischer Leiter und Prokurist bei Arku. «Hier liefert FlatJack jetzt problemlos exakte Ergebnisse.»

Vollautomatisch und bedienerunabhängig

Unabhängig von Ausrichtung und Lage wird die Oberfläche des Blechteils über integrierte Laser in der Rollenbahn geprüft. Dabei fährt das Messportal über die Prüfteile und vermisst ihre Ebenheit. Die Ergebnisse werden automatisch an die FlatMaster-Steuerung übermittelt und können jederzeit wieder abgerufen werden. Dies sorgt für eine lückenlose Dokumentation und Reproduzierbarkeit. Das Messverfahren erfüllt dabei die Anforderungen der internationalen Norm DIN EN ISO 12781.

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«Bei der Entwicklung haben wir besonders darauf geachtet, dass FlatJack vollautomatisch und somit bedienerunabhängig läuft. Durch die Automatisierung verringern sich die Ausbildungs- und Personalkosten. Gleichzeitig können unsere Kunden ihre Personalressourcen aufgrund der Zeitersparnis beim Messen von grossen und flächigen Teilen effizienter einsetzen. Mit FlatJack stellen wir wichtige Weichen in Richtung Industrie 4.0», fasst Ewald Hund zusammen. -mei- SMM

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