Autosalon Genf 2015 EDAG präsentiert Sportwagen-Studie «Light Cocoon»

Redakteur: Jens Scheiner

Mit dem mittlerweile 16. Concept Car zeigt der Engineering-Spezialist EDAG einen Ausblick auf den ultimativen Leichtbau der Zukunft und präsentiert eine völlig neuartige Ästhetik im automobilen Design.

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Mit dem mittlerweile 16. Concept Car zeigt der Engineering-Spezialist EDAG einen beeindruckenden Ausblick auf den ultimativen Leichtbau der Zukunft.
Mit dem mittlerweile 16. Concept Car zeigt der Engineering-Spezialist EDAG einen beeindruckenden Ausblick auf den ultimativen Leichtbau der Zukunft.
(Foto: EDAG)

Bereits seit dem Jahr 1999 stellt EDAG regelmässig seine Fahrzeugstudien auf dem Genfer Autosalon mit grossem Erfolg vor. Bei dem «EDAG Light Cocoon» machen die Ingenieure einen weiteren Schritt in Richtung «innovativer Karosseriebau». Das Fahrzeug ist ein visionärer Ansatz eines kompakten Sportwagens mit einer umfassend bionisch optimierten und generativ gefertigten Fahrzeugstruktur, die mit einer Aussenhaut aus wetterbeständigem Textil kombiniert wird.

Für dieses aussergewöhnliche Konzept hat EDAG eine Partnerschaft mit dem Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin aufgebaut. Sein extrem leichtes Outdoor-Textil «Texapore Softshell O2+» schützt das Concept Car vor Witterungseinflüssen. Die skelettartige, organische Fahrzeugstruktur wird durch eine hinter der Stoffaussenhaut installierte LED-Beleuchtungstechnik sichtbar gemacht und setzt den neuartigen Look perfekt in Szene.

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Um dem Leichtbauanspruch gerecht zu werden, haben die Ingenieure eine spinnennetzartige, entkernte Struktur, mit einem Gerüst aus unterschiedlich stark dimensionierten Aluminiumprofilen entworfen. Das Gewichtsersparnis allein bei der Motorhaube lag bei etwa 25 Prozent. Hierbei bedient sich der Entwicklungsdienstleister generativen Fertigungsmethoden wie dem 3D-Druck. Komplexe Strukturen können werkzeuglos und in einem Vorgang produziert werden. Auch wenn die Produktion strukturrelevanter Bauteile mittelfristig noch nicht absehbar ist, sind jedoch erste Anwendungsfälle wie beispielsweise im Interieurbereich in erreichbare Nähe gerückt.

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