Verladesysteme

Effiziente, schnelle und sichere Andockstationen

| Autor / Redakteur: Annette Arnold / Bernd Maienschein

(Bild: Arnold Verladesysteme)

Arnold Verladesysteme hat die Verladezone grundlegend neu analysiert. So wurde auf Basis von Kundenbedürfnissen und neuester wissenschaftlicher Methoden ein neues Konzept entwickelt, das einen sichereren, schnelleren und nicht zuletzt effizienteren Verladeprozess ermöglicht, als es die Kombination von Einzelsystemen erlaubt.

Betrachtet man eine klassische Verladezone, erkennt man leicht, dass aktuell nur durch das Zusammenspiel von einer Vielzahl an Geräten sowie gut geschultem Personal eine sichere, schnelle und zuverlässige Verladung gewährleistet werden kann. So benötigt man wenigstens eine Anpassrampe oder einen Hubtisch, um den Spalt und die Höhendifferenz zwischen Lkw und Gebäude auszugleichen, einen Keil, um den Lkw zu sichern, und einen Rammschutz, um den Aufprall des Lkws beim Andocken zu dämpfen.

Das Ergebnis mehrjähriger Forschung im Verladebereich durch Arnold Verladesysteme ist eine gänzlich neue Andockstation, die unter anderem Anprallschutz, Höhenanpassung und Wegrollsicherung auf ebenso effiziente wie effektive Weise in sich vereint.

So werden durch die Andockstation von Alfred Arnold Verladesysteme der Lkw und das Gebäude vor dem Aufprall geschützt, indem dieser Aufprall gar nicht erst geschieht, denn der Lkw wird über einen neuen Multifunktions-Unterfahrschutz bereits zuvor gestoppt. Der Lkw wird zudem in dem Moment automatisch gegen Wegrollen gesichert, in dem er zum Stehen kommt, das heißt: kein Extra-Zeitaufwand und Vergessen unmöglich. Die Höhenanpassung ist ebenfalls bereits während des Andockens geschehen, da der Lkw sich über eine Auffahrschräge in allen Achsrichtungen der Rampenkante anpasst. Er wird durch das Zusammenwirken des neuen Unterfahrschutzes und der Andockstation statisch zum Boden in der Endposition abgestützt, sodass zugleich die Schwimmbewegung während der Verladung entfällt, wodurch eine Anpassrampe überflüssig wird – inklusive der Zeit, die für ihre Justierung erforderlich wäre. Ohne Anpassrampe gibt es auch keinen Luftzug mehr durch deren seitliche Schlitze.

Richtig Energie sparen

Dadurch dass der Lkw in die richtige Position geführt wird, kann er auch nicht mehr versetzt andocken und bis auf etwa 2 cm dicht ans Gebäude fahren, wodurch statt der großen Wetterschutzeinrichtungen ein kleiner Dichtrand ausreicht und bei einer Staplerverladung in der Regel keine Spaltüberbrückung mehr nötig ist. Das Gebäude selbst kann die Fläche der eingebauten Rampe also anderweitig nutzen beziehungsweise die Halle kann dadurch um die gesamte Anpassrampenfläche kleiner gebaut werden und auch deren Gruben werden natürlich obsolet. Durch die weit bessere Abdichtungsmöglichkeit und geschlossene Gebäudeform ohne Rampengrube sowie die Gebäudeflächeneinsparung ist eine hohe Energieeinsparung möglich. Die Verladung, zum Beispiel mit Staplern, kann also umgehend beginnen, sobald der Lkw steht und das Tor geöffnet wurde. Nicht zuletzt ist aber auch eine automatische Verladung gestützt auf die Arnold-Andockstation jederzeit möglich.

Vergleicht man die konventionelle Verladesituation mit der neuen Systemlösung, so ersetzt die Arnold-Andockstation sowohl die herkömmlichen Anfahrpuffer, die eingebaute Anpassrampe als auch die Wegrollsicherung in einer sehr effizienten und effektiven Weise. Zugleich wird eine hohe Energie- und Zeiteinsparung erreicht und die Sicherheit bei der Verladung aufgrund der hohen Zuverlässigkeit des Sicherungsprozesses erhöht. ■

* Dr.-Ing. Annette Arnold ist Geschäftsführerin der Alfred Arnold Verladesysteme GmbH & Co. KG in 70439 Stuttgart, Tel. (07 11) 88 79 63-0, mail@arnold-vs.de

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