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Höhere Positioniergenauigkeit und kürzere Bearbeitungszeit
Mit der neuen Lösung ist es Kellenberger gelungen, das Prinzip der hydrostatischen Führungen erfolgreich auf weitere Achsen auszuweiten. Die Positioniergenauigkeit der neuen b-Achse ist mit der einer linearen Achse vergleichbar, somit können Korrekturen über kleinste Inkremente vorgenommen werden. Durch die neue hydrostatische Lösung konnte gegenüber der bisherigen verschleissbehafteten Lösung die Positioniergenauigkeit um das Fünf- bis Sechsfache gesteigert werden. Weitere herausragende Eigenschaften der neuen b-Achse sind die Reduktion der Bearbeitungszeit und dass kein Abrichten nach dem Schwenken mehr nötig ist. Das neue Konzept erlaubt des Weiteren eine Bearbeitung, ohne zu klemmen, und lässt die Möglichkeit neuer Bearbeitungsstrategien offen. «Schon mit der alten verschleissbehafteten Lösung zählten wir zu den technologisch führenden Unternehmen. Mit der neuen hydrostatischen Achse ist uns nun ein Riesensprung nach vorn gelungen. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben innovative Produkte wie die eigengelagerten Messgeräte von Heidenhain», fasst Bernard Gschwend zusammen.
Die Maschinenrichtlinie fordert für sicherheitsgerichtete Anwendungen, die Achsen funktional sicher auszulegen. Bei direkt angetriebenen Achsen bietet es sich an, dies über ein sogenanntes Ein-Geber-System zu realisieren. Hierbei muss das Messgerät für sich – also die Positionswerterzeugung und Übertragung – als auch die mechanische Anbindung – also ein mechanischer Fehlerausschluss wie zum Beispiel kein Durchrutschen – sicher ausgeführt sein. Mit der neuen RCN-Generation wird Heidenhain auch diese Anforderungen erfüllen. Noch in diesem Jahr werden die Messgeräte in zertifizierter Ausführung als «Functional Safety» verfügbar sein. <<
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