«Eine Philosophie für sich»
böh. Für Peter Baumgartner ? Technischer Berater bei Dixi Polytool ? sind viele Technologien in den Vordergrund zu rücken, wenn es um medizinaltechnische Zerspanung geht. Angefangen
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böh. Für Peter Baumgartner - Technischer Berater bei Dixi Polytool - sind viele Technologien in den Vordergrund zu rücken, wenn es um medizinaltechnische Zerspanung geht. Angefangen wird mit dem Gewindewirbeln exotischer Materialien wie Titan, Inconel oder Rostfrei. Innenwirbeln läuft ab 0,3 mm, wobei die Grössenordnung natürlich eher für die Uhrenindustrie von Bedeutung ist. Aber bei grösseren Durchmessern ist das Innengewindewirbel auch für die Medizinaltechnik eine wichtige Bearbeitungsstrategie. Der Vorteil des Wirbelns gegenüber dem Fräsen liegt darin, dass geringere Schneiddrücke entstehen (es sind nur ein bis zwei Schneiden im Eingriff) und dadurch das Werkzeug tangential weniger stark ausgelenkt wird und somit hochpräzise absolut zylindrische Gewinde gefertigt werden können. Ein weiterer Vorteil sind die kurzen Späne beim Wirbeln, die gerade bei hochzähen Materialien unbedingt gefordert sind. Sonst würde die Prozesssicherheit erheblich leiden.
Eine weitere Spezialität sind die Mikrobohrer ab 0,05 mm. Hier liefert Dixi-Polytool praktisch jedes Mass, auch als -Son-derwerkzeug. Apropos Sonderwerkzeuge, selbst bei diesen Mikrobohrern können Bohrtiefen bis 35 x D erreicht werden.
Aber bei diesen kleinen Durchmessern sind Späne das Hauptproblem, sie sicher aus der Bohrung zu bekommen. «Aber das ist eine Philosophie für sich, hier muss das gesamte Umfeld wie Maschine, Werkzeug, Kühlmittel, als auch Werkstück und dessen Spannung genau unter die Lupe genommen werden und auf den Prozess abgestimmt werden. Ganz wichtig war Herrn Baumgartner noch auf das HM-Kreissägen-Programm hinzuweisen, das in der Medizinaltechnik einen breiten Anwendungsbereich findet.
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