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Historie des Instandsetzungsprojektes
Mitte 2009 wurde das aus einem Winter- und einem Sommerteil bestehende Heizkraftwerk aus den 80er Jahren umgebaut. Hans Peter Schröder, Leiter Elektrounterhalt Energieversorgung erläutert, wie es zum Instandsetzungsprojekt kam: «Die Frequenzumrichter-Antriebe des Winterteils waren inzwischen in die Jahre gekommen. Zudem konnten keine Ersatzteile mehr beschafft werden. Dazu entsprachen die Technologie und der Wirkungsgrad nicht mehr dem aktuellen technischen Stand. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Frequenzumrichter der Winteranlage – das betraf die Kessel Nr. 5 und Nr. 6 mit je 40 MW Leistung, bei 485 °C Dampftemperatur unter 80 bar – zu erneuern. Dazu haben wir eine Ausschreibung gestartet. Der Preis war natürlich ein Thema, aber auch technische Aspekte wurden als wichtige Vergabekriterien definiert. Vor allem der modulare Aufbau der Frequenzumrichter mit der damit verbundenen vereinfachten Ersatzteilhaltung war für uns ein wichtiges Kriterium», erklärt Schröder.
Control Techniques hat in der Folge die Ausschreibungskriterien am besten erfüllt. Bereits zwei Jahre zuvor gab es einen ersten Kontakt zu Control Techniques über die Messe Go in Basel. Daraus entstand die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Insgesamt wurden zehn Frequenzumrichter-Schaltgerätekombinationen ersetzt, welche für 55- bis 420-kW-Antriebe ausgelegt sind. Damit werden unter anderem die beiden redundanten 315-kW-Speisewasserpumpen gesteuert, die das Wasser mit 120 bar in die Heizkessel, die jeweils unter 80 bar Druck stehen, pumpen müssen. Die Leistungsabstufung für die verschiedenen Motoren wurde dazu kompakt zusammengelegt, damit die Ersatzteilhaltung mit den zwei Modultypen SPMC 2402 und SPMD 1424 problemlos abgedeckt werden kann.
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