Technologie-Treffen Erster Schweizer Performance-Stammtisch

Redakteur: Matthias Böhm

Die Unternehmen Lenze Bachofen AG, Eplan Software & Services AG, Pilz Industrieelektronik GmbH, Leuze electronic AG und Weidmüller Schweiz AG luden am 27. August zum ersten Performance-Stammtisch der Schweiz ein. Themen waren, wie System-Lösungen optimal gemeinsam mit Kunden entwickelt werden können. Ziel sei es, den Fokus nicht auf die Kosten der einzelnen Komponenten zu legen, sondern auf den Nutzen und den 'Return on Investment' der Gesamtlösung.

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(Bild: Böhm)

Der erste Performance-Stammtisch der Schweiz – initiiert von den oben genannten Firmen – behandelte unter anderem die Themen Industrie 4.0, TCO (Gesamtbetriebskosten) als auch die Zukunft des Produktionsstandortes Schweiz. Knapp 50 Teilnehmer nahmen teil.

René Meier (Geschäftsführer, Weidmüller) sagte zum Einstieg, dass die Vernetzung der verschiedenen Technologien zunehmend voranschreiten werde und der Weg zu vollautomatisierten online-überwachten und gesteuerten Prozessen in Zukunft markant voranschreiten werde. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung sei es wichtig, dass Zulieferunternehmen – auch als Unternehmensverbund – den Kunden vermehrt komplexe System-Lösungen aus einer Hand anbieten können. Die Effizienz von Prozessen wird nach Aussage von David Elsener (Regionalleiter Eplan) dank Einsatz von modernen Software-Systemen massiv steigen.

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Auch der Sensorspezialist Leuze setzt zunehmend auf Kooperation mit Technologiepartnern, um die Sensorik in Systemlösungen zu integrieren, wie Tobias Wüst (Country Sales Manager, Leuze electronic) betonte.

Eine Weltneuheit konnte Konrad Meier (Managing Director, Lenze Bachofen) zum ersten Technologie-Stammtisch präsentieren: eine modular aufgebaute Umrichterfamilie. Lenze Bachofen kann als Systemanbieter eine komplette Durchgängigkeit gewährleisten.

Zum Thema Industrie 4.0 waren sich alle Industrie-Vertreter einig: Industrie 4.0 ist die vierte industrielle Revolution und das Thema wird in Zukunft in alle Teilbereiche der Industrie vordringen.

Nach Aussage von Pilz-Geschäftsführer Marcel Mettler sei Industrie 4.0 ein komplexes Thema: hochgradig vernetzte Strukturen müssen beherrscht werden; es wird dezentraler, es braucht modularisierte autonome vernetzte Systeme. Aber auch das Thema Sicherheit muss beachtet werden: Manipulation von aussen sei ein kritisches Thema, ebenso die Datensicherheit. <<

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