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Veranstaltung Europa Forum Luzern: Globale Machtverschiebungen in Wirtschaft und Politik

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Das 23. intern. Europa Forum Luzern widmet sich dem Thema globale Machtverschiebungen und findet am 5. und 6. November 2012 im KKL Luzern statt.

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Ralph Müller, CEOder Schurter AG, Luzern.
Ralph Müller, CEOder Schurter AG, Luzern.
(Bilder: Europa Forum)

Der unternehmerische Spielraum der Wirtschaft verändert sich in Zeiten von globalen Machtverschiebungen rasant. Ralph Müller, CEO der Schurter AG in Luzern, beobachtet seit einiger Zeit eine Verlagerung der Nachfrage in aufstrebende Märkte wie Indien, Südkorea oder China.

„Unsere Kunden, vorwiegend OEMs (Original Equipment Manufacturer), haben in der Vergangenheit ihre Aktivitäten aus den USA und aus Europa nach Asien verlagert oder ausgebaut“, blickt Ralph Müller zurück. „Dies gab den Ausschlag für unseren Markteintritt in Asien und war somit ein logischer Schritt für eine global tätige Unternehmung wie Schurter.“ Dabei habe die kostengünstigere Fertigung eher eine sekundäre Rolle gespielt.

Heute ist Schurter in Asien über den Asien-Hub Singapore aktiv, welcher sämtliche Aktivitäten im asiatischen Raum koordiniert. Zusätzlich ist das Unternehmen mit zwei Produktionsstätten in China inkl. Vertrieb über Hong Kong für den chinesischen Markt und mit einem Produktions- und Vertriebsgesellschaft in Indien aktiv.

Vertrauenspersonen vor Ort

„Es ist wichtig, dass man Kontakt zu unabhängigen Vertrauenspersonen im jeweiligen Land aufbaut und situativ Zweitmeinungen einholen kann“, ist Müller überzeugt. Schurter erarbeitet 12% ihres Umsatzes in Asien. Grundsätzlich wird in der Schurter Gruppe das doppelte BIP-Wachstum (in Prozenten) des jeweiligen Landes angestrebt.

Von der Politik wünscht sich die Branche, dass Handelshemmnisse abgebaut und damit der Weg geebnet wird für eine einfache, länderübergreifende Zusammenarbeit, wie sie grösstenteils in Europa gilt.

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