Nachwuchswettbewerb Der «Grinder Of The Year» 2026 steht fest

Quelle: Pressemitteilung 6 min Lesedauer

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Fabio Schoppet ist der «Grinder Of The Year» 2026. Der 28-jährige Auszubildende zum Präzisionswerkzeugmechaniker bei der K. H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH setzte sich im Rahmen eines zweitägigen Live-Wettbewerbs auf der Grinding Hub in Stuttgart (D) gegen Arman Hamidi, Laurin Mink und Max Bergner durch. Alle Finalisten wurden für ihre Leistungen mit Bildungsgutscheinen ausgezeichnet.

Die anspruchsvolle Aufgabe für die Finalisten: Ein Stufenbohrer mit Profilstufe nach Zeichnung mithilfe der Schleifsoftware «Helitronic Tool Studio» programmieren und anschliessend auf der «Helitronic Mini Plus» schleifen.(Bild:  KSKOMM GmbH & Co. KG)
Die anspruchsvolle Aufgabe für die Finalisten: Ein Stufenbohrer mit Profilstufe nach Zeichnung mithilfe der Schleifsoftware «Helitronic Tool Studio» programmieren und anschliessend auf der «Helitronic Mini Plus» schleifen.
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Vier Finalisten, zwei Tage, eine anspruchsvolle Aufgabe: Das Live-Finale des Nachwuchswettbewerbs «Grinder Of The Year» 2026 auf der Grinding Hub verband handwerkliche Präzision mit Wettkampfdruck. Unter den Augen zahlreicher Messebesucher und einer wachsamen Jury programmierten die Teilnehmer einen Stufenbohrer mit Profilstufe nach Zeichnung mithilfe der Schleifsoftware «Helitronic Tool Studio» und fertigten diesen anschliessend auf der Werkzeugschleifmaschine «Helitronic Mini Plus» am Messestand des Hauptsponsors United Machining Solutions.

Über den Ausgang des Wettbewerbs entschieden dabei sowohl die geschulten Augen der Jury – bestehend aus Thomas Riehle und Jochen Reiff, beide Teamleiter Anwendungstechnik bei Walter, sowie Lütfi Bozkurt, Technischer Geschäftsführer bei Diamond Tooling Systems DTS GmbH – als auch die präzise messtechnische Auswertung: Die gefertigten Werkzeuge wurden direkt vor Ort mithilfe der Messmaschine «Helicheck Plus» auf Qualität und Masshaltigkeit überprüft.

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«Das war eine wirklich anspruchsvolle Schleifaufgabe und die Finalisten haben durchweg eine starke Leistung gezeigt», erklärt Thomas Riehle. «Schon bei den theoretischen Aufgaben und während der Schulung hat sich angedeutet, dass das ein enges Rennen wird. Am Ende waren es Nuancen, die über die Platzierung entschieden haben. Umso beeindruckender ist es, mit welcher Sicherheit und Qualität die Teilnehmer die Aufgabe unter Messebedingungen umgesetzt haben.»

In einer theoretischen Vorrunde hatten sich die vier Finalisten qualifiziert. Anschliessend absolvierten sie eine zweitägige Schulung bei Walter in Tübingen, bei der sie sich intensiv mit der Schleifsoftware sowie der Werkzeugschleifmaschine vertraut machen konnten. So waren für alle vergleichbare Voraussetzungen für das Finale geschaffen.

An the Winner is …

Die Preisverleihung: Fabio Schoppet ist der «Grinder Of The Year» 2026. Hier im Interview mit Tobias Witton (Moderator) und seinen Mit-Finalisten (v. l. n. r.) Arman Hamidi, Laurin Mink und Max Bergner.(Bild:  KSKOMM GmbH & Co. KG)
Die Preisverleihung: Fabio Schoppet ist der «Grinder Of The Year» 2026. Hier im Interview mit Tobias Witton (Moderator) und seinen Mit-Finalisten (v. l. n. r.) Arman Hamidi, Laurin Mink und Max Bergner.
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Mit einem kleinen, aber doch deutlichen Vorsprung machte schliesslich Fabio Schoppet, Auszubildender zum Präzisionswerkzeugmechaniker bei K. H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH, das Rennen um den Titel und gewann den Bildungsgutschein im Wert von 3000 Euro als ersten Preis. Ihm folgten Max Bergner, Auszubildender Präzisionswerkzeugmechaniker bei Kopp Schleiftechnik, auf dem zweiten Platz (2000 Euro Bildungsgutschein), Laurin Mink, Präzisionswerkzeugmechaniker ebenfalls bei Kopp Schleiftechnik, auf dem dritten Platz (1000 Euro Bildungsgutschein) und Arman Hamidi, Auszubildender Präzisionswerkzeugmechaniker bei der GDS Präzisionswerkzeuge GmbH, auf dem vierten Platz (500 Euro Bildungsgutschein). «Der Wettbewerb war schon eine Herausforderung, aber es hat wirklich Spass gemacht und war eine richtig coole Erfahrung. Ich habe viele tolle Kontakte geknüpft und spannende Gespräche geführt. Als ich realisiert habe, dass ich der Sieger bin, war ich ziemlich überwältigt. Das war dann der krönende Abschluss», so der glückliche Sieger, der seinen Gewinn nach seinem erfolgreichen Abschluss in eine Techniker- oder Meisterschule investieren will.

Eine besondere Überraschung: Walter lädt alle vier Finalisten zu einem exklusiven Besuch ins tschechische Werk nach Kuřim ein.(Bild:  KSKOMM GmbH & Co. KG)
Eine besondere Überraschung: Walter lädt alle vier Finalisten zu einem exklusiven Besuch ins tschechische Werk nach Kuřim ein.
(Bild: KSKOMM GmbH & Co. KG)

Dr. Christoph Müller-Mederer, CEO bei Walter, hatte dann noch eine ganz besondere Überraschung: Walter lädt alle vier Finalisten zu einem exklusiven Besuch ins tschechische Werk nach Kuřim ein. «Alle Finalisten haben das so toll gemacht. Hier unter den Bedingungen auf der Messe zu programmieren und zu schleifen, ist eine wirklich grosse Herausforderung und benötigt nicht nur Können, sondern auch Mut. Wir sind so begeistert von den vier Jungs und ihrer Leistung, dass wir ihnen noch eine zusätzliche Freude mit unserer Einladung in unsere Produktion machen wollten», so Dr. Christoph Müller-Mederer.

Wie sehr der GOTY die Finalisten begeistert hat, bringt der Drittplatzierte auf den Punkt: «Der GOTY hat richtig Spass gemacht. Wir haben alle gewonnen. Ich überlege, ob ich in zwei Jahren wieder mitmachen soll, dann kann ich mein Ergebnis ja vielleicht noch verbessern», sagt Laurin Mink mit einem zuversichtlichen Schmunzeln.

Barbara Hannappel, Geschäftsführerin von KSKOMM, überreicht dem Drittplatzierten, Laurin Mink, seinen Preis.(Bild:  KSKOMM GmbH & Co. KG)
Barbara Hannappel, Geschäftsführerin von KSKOMM, überreicht dem Drittplatzierten, Laurin Mink, seinen Preis.
(Bild: KSKOMM GmbH & Co. KG)

Auch Barbara Hannappel, Geschäftsführerin von KSKOMM und Organisatorin des Wettbewerbs, zieht ein positives Fazit: «Der ‹Grinder Of The Year› war wieder ein tolles Erlebnis. Was mich immer wieder beeindruckt, ist der Teamspirit. Obwohl die Finalisten ja gegeneinander antreten, ist von Konkurrenzkampf nichts zu spüren. Hier entstehen Freundschaften. Und dieses Gefühl des Zusammenhalts geht auch weit über die Teilnehmer hinaus. Es ist die ganze Branche. Man hat eher das Gefühl, als wäre es eine grosse Familie. Die Wertschätzung für den Nachwuchs generell und die grossartige Leistung, die die Jungs hier erbracht haben, ist allgegenwärtig.»

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Spitzentechnologie als Schlüssel zum Wettbewerb

Im Zentrum des Wettbewerbs stand eine durchgängige Technologiekette aus dem Hause Walter – von der Programmierung über die Fertigung bis zur Qualitätssicherung. «Das Besondere an Walter ist die durchgängige Abstimmung von Schleifsoftware, Maschine und Messtechnik», erklärt Dr. Christoph Müller-Mederer, CEO der Walter Maschinenbau GmbH. «Dadurch können wir den gesamten Fertigungsprozess abbilden – von der Auslegung über die Produktion bis zur Qualitätskontrolle – und schaffen eine hohe Prozesssicherheit bei gleichzeitig grosser Flexibilität.»

Für die Programmierung kam die Schleifsoftware «Helitronic Tool Studio» zum Einsatz, die den gesamten Prozess vom Design über Simulation bis zur fertigen Bearbeitung abbildet. Auf der Werkzeugschleifmaschine «Helitronic Mini Plus» mit «C.O.R.E.»-Technologie setzten die Finalisten ihre Programme direkt in die Praxis um und fertigten die Stufenbohrer. Die Maschine ist insbesondere für das flexible Produzieren und Nachschärfen von Werkzeugen mit kleinen und mittleren Durchmessern ausgelegt. Dank ihres modularen Konzepts lässt sie sich gezielt an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Verschiedene Ladesysteme und Effizienzoptionen ermöglichen eine zukunftssichere Konfiguration, während die kompakte Bauweise eine optimale Nutzung der Produktionsfläche gewährleistet. Ergänzt wurde die Prozesskette durch die Messmaschine «Helicheck Plus» für die Qualitätskontrolle der gefertigten Werkzeuge.

Unterstützung durch namhafte Technologiepartner

Die Unterstützer, Jury und Finalisten des «Grinder Of The Year» 2026 vor dem Wettbewerb (v. l. n. r.): Dr. Christoph Müller-Mederer (Walter), Evrin Löhn (GDS), Markus Piber (United Machining Solutions), Stephan Nell (United Machining Solutions), Harri Rein (Vomat), Jochen Reiff (Walter), Roland Hörmann (Saint-Gobain Abrasives), Fabio Schoppet (Erstplatzierter), Adrian Rein (Vomat), Thomas Löhn (GDS), Max Bergner (Zweitplatzierter), Florian Schneider (Saint-Gobain Abrasives), Arman Hamidi (Viertplatzierter), Thomas Riehle (Walter), Laurin Mink (Drittplatzierter), Martin Storr (Oelheld), Lütfi Bozkurt (Diamond Tooling Systems), Martin Göbel (VDW) und Wolfgang Rauhut (Walter).(Bild:  KSKOMM GmbH & Co. KG)
Die Unterstützer, Jury und Finalisten des «Grinder Of The Year» 2026 vor dem Wettbewerb (v. l. n. r.): Dr. Christoph Müller-Mederer (Walter), Evrin Löhn (GDS), Markus Piber (United Machining Solutions), Stephan Nell (United Machining Solutions), Harri Rein (Vomat), Jochen Reiff (Walter), Roland Hörmann (Saint-Gobain Abrasives), Fabio Schoppet (Erstplatzierter), Adrian Rein (Vomat), Thomas Löhn (GDS), Max Bergner (Zweitplatzierter), Florian Schneider (Saint-Gobain Abrasives), Arman Hamidi (Viertplatzierter), Thomas Riehle (Walter), Laurin Mink (Drittplatzierter), Martin Storr (Oelheld), Lütfi Bozkurt (Diamond Tooling Systems), Martin Göbel (VDW) und Wolfgang Rauhut (Walter).
(Bild: KSKOMM GmbH & Co. KG)

Als Hauptsponsor engagierte sich United Machining Solutions und unterstreicht damit die strategische Bedeutung der Nachwuchsförderung. «Die Förderung junger Talente ist eine zentrale Investition in die Zukunft unserer Branche», erklärt Stephan Nell, CEO von United Machining Solutions. «Der ‹Grinder Of The Year› bringt den Nachwuchs frühzeitig mit moderner Technologie in Kontakt und zeigt, wie anspruchsvoll und vielseitig das Werkzeugschleifen heute ist.»

Neben dem Hauptsponsor unterstützten weitere Unternehmen aus der gesamten Prozesskette des Werkzeugschleifens den Wettbewerb: GDS Präzisionszerspanungs GmbH (Spannmittel), Gerhard Ihle Hartmetalle Werkzeuge e.K. (Hartmetall), Saint-Gobain Abrasives GmbH (Schleifmittel), Oelheld GmbH (Kühlschmierstoffe) sowie Vomat GmbH (KSS-Feinstfiltration).

«Moderne Schleiftechnik ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Dieses Verständnis wollen wir jungen Fachkräften vermitteln», so Martin Storr, geschäftsführender Gesellschafter Vertrieb & Marketing bei Oelheld. «Der ‹Grinder Of The Year› zeigt eindrucksvoll, wie wichtig dieses ganzheitliche Denken in der Praxis ist.»

Alle Beteiligten waren sich einig, dass solche Initiativen wie der «Grinder Of The Year» wichtig sind, um junge Menschen für zukunftsträchtige und hoch interessante Hightech-Berufe zu begeistern. «Der ‹Grinder Of The Year› ist für uns eine ideale Plattform, um junge Talente zu fördern und gleichzeitig zu zeigen, welchen Einfluss präzise Spanntechnik auf die Qualität des Endprodukts hat», erklärt Thomas Löhn, Geschäftsführer der GDS Präzisionszerspanungs GmbH. «Dass mit Arman Hamidi auch ein Auszubildender aus unserem eigenen Unternehmen im Finale stand, freut uns natürlich besonders.»

Für Saint-Gobain Abrasives steht vor allem die Weiterentwicklung der Fachkräfte im Fokus: «Nachwuchsförderung bedeutet für uns, Wissen weiterzugeben und junge Schleiftalente gezielt dabei zu unterstützen, ihr Können weiterzuentwickeln», ergänzt Ronald Hörmann, Produktmanager Resin Bond bei Saint-Gobain Abrasives.

Fortsetzung folgt

Nach dem erfolgreichen Wettbewerb auf der Grinding Hub 2026 richtet sich der Blick bereits in die Zukunft: Auch 2028 soll der «Grinder Of The Year» erneut stattfinden. KSKOMM plant, mit dem Nachwuchswettbewerb jungen Talenten auch künftig eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr Können unter Beweis stellen und wertvolle Erfahrungen sammeln zu können.

Max Bergner, mit 18 Jahren der jüngste Teilnehmer und Auszubildender im zweiten Lehrjahr, rät allen, am Wettbewerb teilzunehmen. «Die Erfahrung war etwas ganz Besonderes. Gerade unter den Bedingungen hier auf der Messe zu arbeiten und zu sehen, wie die anderen an die Aufgabe rangehen, war richtig spannend. Ich dachte mit meiner vergleichsweisen geringen Erfahrung kann ich mit den anderen nicht mithalten, aber da habe ich mich getäuscht. Die Unterstützung, die wir auch von den Anwendungstechnikern von Walter bekommen haben, war super. Ich kann jedem nur empfehlen, beim GOTY mitzumachen.»

(neu)

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