Im Rahmen der «AMB Preview» hat die Messe Stuttgart einen Ausblick auf die AMB 2026 gegeben. «Where metal comes alive» – genau das wird auf der AMB erlebbar, wenn die gesamte Branche der Metallzerspanung in ihrer Vielfalt zusammenkommt.
Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart: «Die AMB ist seit über 40 Jahren eines der zentralen Treffen in der internationalen Metallzerspanungsbranche.»
(Bild: Frank Eppler / Messe Stuttgart)
Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Auf 120 000 m² Hallenfläche bildet die AMB die gesamte Prozesskette der Metallzerspanung ab. Rund 1150 Ausstellerinnen und Aussteller haben aktuell ihre Teilnahme bestätigt, alle zehn Hallen sind belegt. Rund 31 Prozent der ausstellenden Unternehmen kommen aus dem Ausland, insgesamt sind 34 Länder vertreten. Das umfangreiche Rahmenprogramm umfasst über 107 Programmpunkte mit rund 50 Referentinnen und Referenten.
«Die Entscheidung, auf einer Messe auszustellen, ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Investition, das ist Aufwand, das ist Haltung. Dass die Unternehmen diese Entscheidung treffen, ist ein sehr klares Bekenntnis zur AMB. Die AMB ist seit über 40 Jahren eines der zentralen Treffen in der internationalen Metallzerspanungsbranche – und das hat einen Grund: Sie ist ein Ort, an den die Branche kommen will», so Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.
Neue Formate ergänzen das Programm
Erstmals bietet die AMB mit dem Format «Defence & Security Opportunities» eine Plattform für ein Thema von wachsender Bedeutung. Gemeinsam mit dem VDMA schafft die Messe Stuttgart einen gezielten Rahmen, um die zentrale Frage zu adressieren: Wie kann die Zerspanungsbranche dazu beitragen, Fertigungsprozesse im Defence-Sektor schnell und zuverlässig zu skalieren – vom Einzelteil bis zur Serie? Das Format bringt Defence-OEMs und Zuliefererinnen und Zulieferer direkt mit den Ausstellerinnen und Ausstellern der AMB zusammen. Unternehmen geben in Impulsvorträgen Einblicke in skalierbare Fertigungslösungen, anschliessend führen zwei geführte Touren durch ausgewählte Hallen der Messe. «Defence & Security Opportunities» findet am Mittwoch, 16., und Freitag, 18. September, in geschlossenem Rahmen statt. Eine Vorabanmeldung ist notwendig.
Neu ist auch die Kooperation mit «BW_i» (Baden-Württemberg International). In der «International Gallery powered by BW_i» sind am Eingang Ost vor Halle 1 zehn internationale Verbände vertreten. Mit dabei sind beispielsweise die Verbände und Organisationen aus Indien (VDMA India), Italien (Italcam), Taiwan (TMBA und TAMI) und Spanien (AFM). Bei länderspezifischen «Happy Hours» können sich nationale und internationale Gäste in entspannter Atmosphäre über die jeweiligen Märkte austauschen. Auch «BW_i» steuert einen eigenen Programmpunkt bei und unterstreicht damit die internationale Ausrichtung der AMB. Die «Happy Hour» von «BW_i» findet am Donnerstag, 17. September, von 15:00 bis 16:00 Uhr statt, inklusive einer Präsentation über den Standort Baden-Württemberg.
Mit der «AMB Roadshow» trägt die AMB 2026 ihren Claim «Where metal comes alive» bereits vor Messebeginn direkt in die Betriebe: Das Projektteam war im Sommer an über zehn Stopps in der Region unterwegs – im direkten Austausch mit Dreherinnen und Drehern sowie Fräserinnen und Fräsern. Während der AMB ist der Roadshow-Van im Messepark präsent und bietet einen zusätzlichen Treffpunkt für die Besucherinnen und Besucher.
Neu im Programm 2026 ist zudem die «AMB Night» am Freitagnachmittag. Das Format richtet sich insbesondere an Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die nach dem Feierabend die neuesten Innovationen und Trends der Metallzerspanung live erleben möchten.
Programm für die gesamte Metallzerspanungsbranche
Die drei Fokusthemen der AMB – Automatisierung, Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft – ziehen sich als Querschnittsthemen durch das gesamte Programm und spiegeln sich in den Lösungen der ausstellenden Unternehmen wider.
Die AMB 2026 bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm, das bewusst unterschiedliche Perspektiven und Bedarfe adressiert:
Das VDMA-Technologieforum in Halle 1 bietet praxisnahe Fachbeiträge, unter anderem zu den Themen Kreislaufwirtschaft und kosteneffiziente Fertigung.
Auf der «AMB Stage» wechseln die Schwerpunkte täglich – am Dienstag liegt der Fokus auf der Luft- und Raumfahrt, am Freitag mit dem Thema auf der Instandhaltung. Am Mittwoch, dem 16. September, liegt der Schwerpunkt auf KI in der Fertigung – beginnend um 12:00 Uhr mit dem Programm des VDMA Software und Digitalisierung. Um 14:00 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher auf der «AMB Stage» die vom WIN-Verlag organisierte Podiumsdiskussion «KI in der Produktion: Vom Hype zur Wertschöpfung». Führende Expertinnen und Experten diskutieren Themen wie KI in der Prozessoptimierung, Predictive Maintenance, KI-gestützte Qualitätskontrolle sowie die Wirtschaftlichkeit von KI-Projekten. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion haben Besucherinnen und Besucher im Rahmen von «Meet the Expert» in der VIP-Lounge die Möglichkeit, direkt mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen.
Die «Start-up Area» im Eingang Ost gibt einen kompakten Überblick über neue Ansätze und Technologien.
Der AMB Award zeichnet herausragende Neu- und Weiterentwicklungen aus.
Die Sonderschau Bildung der Nachwuchsstiftung Maschinenbau im Atrium am Eingang Ost macht Technik erlebbar: CNC, Automatisierung und digitale Produktionsprozesse können live ausprobiert werden.
Das «Business Breakfast» in der Region Stuttgart-Lounge widmet sich am Mittwoch dem Thema Robotik, am Donnerstag stehen Quantentechnologie und -sensorik im Fokus.
Das Seminar «India Opportunities» richtet sich gezielt an Unternehmen, die den indischen Markt im Blick haben.
Auch der Wettbewerb «Kunst trifft Technik» kehrt 2026 zurück – diesmal unter dem neuen Claim «Where metal comes alive».
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