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Personalie Fanuc verstärkt Verkaufsteam

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Fanuc in der Schweiz verstärkt sein Verkaufsteam mit Pierre Rottet. Der Automationsspezialist wechselt vom Anlagenbau auf die Herstellerseite und freut sich auf die neue Herausforderung.

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Pierre Rottet verstärkt das Verkaufsteam von Fanuc in der Schweiz.
Pierre Rottet verstärkt das Verkaufsteam von Fanuc in der Schweiz.
(Bild: Fanuc)

Seit Anfang Oktober verstärkt Pierre Rottet das Fanuc-Team in der Schweiz. Nachdem der 55jährige die Automation auf der Seite des Anlagenbauers kennengelertn hat, wechselt der anerkannte Fachmann nun auf die Herstellerseite. Christoph Strahm, Geschäftsführer von Fanuc Robotics in der Schweiz: „Mit Pierre Rottet haben wir genau den Fachmann, der unser Engagement in Sachen ‚Swissness‘ weiter voranbringt.“ Ziel von Fanuc in der Schweiz ist es, die regionale Produktionsstruktur via Automation zu stärken und damit zu wachsen.

Pierre Rottet ist seit über 25 Jahren im Automatisierungsmarkt verwurzelt und gehört zu den Gründern des Schweizer Sondermaschinenhersteller Insys Industriesysteme AG. „Diese langjährige Erfahrungen will ich nun bei Fanuc einbringen“, sagt er. Und zu seinen Intentionen vom kundenspezifischen Anlagenbau in die Welt der standardisierten Fanuc-Produkte einzusteigen, sagt er: „Es wird eine interessante technische und kommerzielle Herausforderung sein. Ich will dazu beitragen, Fanuc in der Schweiz noch besser als bisher zu positionieren.“ Zu seinen Lieblingsprojekten gehören Anlagen und Ausrüstungen für die Schweizer Präzisionsindustrie und Mikrome-chanik. Dieser Highend-Bereich, die „hohe Schule der Automations-, Fertigungs- und Automatisierungstechnik“, sei typisch für die „Swissness Produktion“.

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Bildverarbeitung ein Muss

Auf die „Zukunft automatisierter Zellen“ angesprochen, sieht Pierre Rottet die Bildverarbeitung als absolutes „Must have“: „Wenn man einigermassen anspruchsvolle Montage- und Prozessanlagen sieht, dann wird heute der überwiegende Teil mit Bildverarbeitungssystemen ausgerüstet.“ Dabei spielen Qualitätssicherung, Orientierung und Unterstützung bei Handlingoperationen eine gleichermassen wichtige Rolle. Hier sieht Pierre Rottet bei Fanuc ein grosses Plus: „Robotik und Bildverarbeitung sind hier eine ‚pfannenfertige‘ Einheit.“ Systemintegratoren und Anwender schätzten solch hochintegrierte Lösungen.

Das gleiche gilt für die Kombination Robomachine/Robotik. Die Integrationstiefe, eine einheitliche Steuerungsplattform und definierte, standardisierte Schnittstellen „Plug and Play“ vereinfachen Aufbau, Inbetriebnahme, Betrieb, Service und Wartung. Auch bietet Fanuc eine sehr breite Roboterpalette an, aus dieser mehrheitlich das entsprechende Modell für die geplante Anwendung gefunden wird.

Gerade „Swissness“-Strategien machen eine verstärkte Automatisierung zwingend erforderlich. Und so liege in den mit Fanuc-Produkten möglichen Kombinationen eine grosse Marktchance, so Pierre Rottet.

Zu den interessantesten Produkten zählt Pierre Rottet die Deltakinematiken und darunter den kleinsten Roboter, den M-1iA: „Das ist ein sehr interessantes Produkt, sehr kompakt, sehr dynamisch, sehr präzise.“ Von diesen Eigenschaften seien in der Schweizer Industrie vor allem Kompaktheit und Präzision, gepaart mit hoher Zuverlässigkeit besonders gefragt. <<

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