Thomas Wengi im SMM-Interview zur Innoteq 2025 «Fertigungseffizienz signifikant steigern»

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Thomas Wengi (Managing Director, GF Machining Solutions Sales Switzerland SA) erklärt, es gebe es einige hemmende Faktoren, die sich nachteilig auf die aktuelle Auftragslage auswirkten. Unter anderem aufwendige Zertifizierungsverfahren, hohe Energiepreise und der starke Schweizer Franken. Technologisch geht es gleichwohl in die Superlative, so wird es am Messestand des Unternehmens vielschichtig präsentiert – vom Erodieren über Automation bis hin zum komplexen 5-Achs-Fräsen.

Thomas Wengi, Managing Director der GF Machining Solutions Sales Switzerland SA: «Wir zeigen auf der Innoteq u. a. die effiziente Fertigung von hochkomplexen Bauteilen für unsere Maschinen in der Schweiz durch die Knoepfel AG.»(Bild:  Matthias Böhm)
Thomas Wengi, Managing Director der GF Machining Solutions Sales Switzerland SA: «Wir zeigen auf der Innoteq u. a. die effiziente Fertigung von hochkomplexen Bauteilen für unsere Maschinen in der Schweiz durch die Knoepfel AG.»
(Bild: Matthias Böhm)

Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bereich der Fertigungslösungen (Fräsen, Erodieren, Lasern, 3D-Druck, Automation) am Standort Schweiz?

Thomas Wengi: Insgesamt sieht sich die Schweizer Industrie mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert:

  • Im Bereich der Medizinaltechnik sind die neuen Medical-Device-Regulierungen (MDR) eine bürokratische Herausforderung, welche viele Ressourcen bindet und daher nicht alle Unternehmen bewältigen können.
  • Die höheren Energiekosten führen zu entsprechender Verteuerung der Stundensätze.
  • Der Wechselkurs beschäftigt viele Unternehmen, da dieser nur teilweise von der tiefen Inflation kompensiert wird.

Für viele dieser Herausforderungen können wir Lösungen bieten, um unsere Kunden langfristig erfolgreich zu machen:

  • Bis zu 30 Prozent weniger Energieverbrauch der Fertigungslösungen.
  • MDR-Zertifizierung für Kunden in Zusammenarbeit mit der ISS AG.
  • Neue Automationslösungen und digitale Tools, um die Fertigungseffizienz weiter signifikant zu steigern.
  • Bearbeitung mit neuen Technologien wie Laser und EDM, um die Fertigung von Komponenten zu revolutionieren.

Vielen Kunden gelingt es, auch im aktuellen Umfeld sehr erfolgreich zu sein. Es gilt, Potenzial zu erkennen und dieses gemeinsam so anzugehen, dass Benchmark-­Fertigungslösungen umgesetzt werden können.

Welche Innovationen zeigt GF Machining Solutions zur Innoteq?

Th. Wengi: Gemeinsam mit unseren Partnern präsentieren wir u. a. die folgenden inspirierenden Lösungen:

  • Bearbeitung und Automation programmiert über das CAM gemeinsam mit Marista und Visiativ.
  • Benchmark in der Impeller-Fertigung gemeinsam mit Knoepfel.
  • Wir zeigen auf der Innoteq die effiziente Fertigung von hochkomplexen Bauteilen für unsere Maschinen in der Schweiz durch die Knoepfel AG.
  • Nie gesehenes Preis-Leistungs-Verhältnis im Erodieren mit der «CUT F» und Camtek.
  • Neue Dimensionen der Drahterosion mit der «CUT X 350» gemeinsam mit Paoluzzo.
  • Sauber auf dem Weg zu Audi: Auf der Suche nach neuen Talenten, um die Fertigung der Zukunft zu realisieren.

Welche Impulse erhoffen Sie sich von der Innoteq?

Th. Wengi: Wir wollen gemeinsam mit den Besuchern Lösungen finden, um dem aktuellen Abschwung in der Industrie erfolgreich entgegenzutreten.

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