Automatisierung Festo verliert 2009 fast ein Viertel des Umsatzes

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Festo AG & Co. KG, Esslingen, hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 1,3 Mrd. Euro erwirtschaftet nach 1,7 Mrd. Euro im Jahr 2008. Damit hat das Unternehmen laut eigener Mitteilung vom Montag im Automatisierungs-Weltmarkt, der 2009 um ein Drittel geschrumpft war, Marktanteile hinzugewonnen. Der Ausbau neuer Geschäftsfelder wie der Solar- und Flat-Panel-Industrie habe sich damit ausgezahlt.

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Setzt sich der seit Anfang 2010 andauernde positive Trend fort, wird das Unternehmen 2010 zwischen 9 und 12% im Umsatz wachsen, wie Festo weiter berichtet. Durch ein flexibles Modell zur Marktversorgung und einer F+E-Quote von 9,5% habe Festo die Weichen 2009 richtig gestellt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Belegschaft von 13500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei 2009 gehalten und das Know-how gesichert worden.

Kundenfokussierung bringt Festo mehr Marktanteil

„Unsere Strategie in der Krise ist aufgegangen: wir haben alle Ressourcen auf die optimale Betreuung unserer Kunden fokussiert“, sagte Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG. Kunden schätzten das Unternehmen als verlässlichen Partner in der Krise.

Insbesondere die enge Verzahnung mit Großkunden trage jetzt Früchte und finde in der Belebung der Auftragseingänge ihren Ausdruck. So erzielte Festo nach eigenen Angaben beispielsweise mehrere Entwicklungsaufträge über automatisierte Produktionsprozesse für neue Produkte, die auf der Cebit vorgestellt wurden.

Forschung und Entwicklung bei Festo trotz Krise mit Rekordquote

Trotz Krise schaffte Festo 2009 mit einer F+E-Quote von 9,5% ein Rekordniveau, heißt es weiter. Im Fokus stünden die Mensch-Maschine-Kooperation, Energieeffizienz sowie Bedienkomfort, Maschinenverfügbarkeit und Prozesssicherheit.

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