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Imagegewinn für Instandhaltung
Beide Kandidaten werden ihre Arbeiten an der Maintenance Schweiz vom 13./14. Februar 2013 in Zürich einem breiteren Publikum vorstellen. «Ziel des Awards ist es, nicht nur einzelne Arbeiten hervorzuheben, sondern insgesamt der Instandhaltung zu einem besseren Stellenwert zu verhelfen und die Akzeptanz für diese Tätigkeit in den Unternehmen zu verbessern», erläutert Rolf Piana. «Wir wollen als fmpro zeigen, dass der Aufwand, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen, sich auf jeden Fall lohnt.»
Bei den Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) stand die Geschäftsleitung voll hinter der Teilnahme am Wettbewerb «Maintenance Manager of the Year», denn es liege in der Natur der Sache, dass sich nur Unternehmen mit modernen und effizienten Unterhaltsprozessen trauen, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen meinte ihr Direktor, Jürg Baumgartner. Der Erfolg von Philipp Glogg und Michael Bont bedeutet für das Unternehmen einen Imagegewinn.
BVB ein bedeutendes Verkehrsunternehmen
Die Basler Verkehrs-Betriebe sind mit über 130 Millionen beförderten Fahrgästen pro Jahr eines der bedeutendsten Nahverkehrsunternehmen in der Schweiz. Die insgesamt zurückgelegten 285 Millionen Personenkilometer in 365 Tagen Fahrbetrieb reichen aus, um umgerechnet jeden Tag eine Person zum Mond und wieder zurück zu befördern. Im Einsatz sind 196 Trams und 91 Busse, die täglich eine Strecke von insgesamt 46‘500 Kilometern zurücklegen – was ausreicht, um einmal um die Erde zu fahren. Die Linienlänge des Tram- und Busnetzes entspricht mit 170 Kilometern der Strecke Basel – St. Gallen.
Anspruchsvolle Aufgabe
Das klingt nach einer anspruchsvollen Aufgabe für Infrastruktur-Experten. «Eine Herausforderung ist so eine Aufgabe tatsächlich», sagt Michael Bont. Seit 2006 bei den BVB als Leiter Infrastruktur aktiv, beschäftigt sich der diplomierte Bauingenieur (ETH) in seiner Arbeit mit Managementaufgaben rund um die Themen Unterhalt/Instandhaltung, Erneuerungsplanung, die Projektierung und den Neubau für feste Infrastrukturanlagen – inklusive elektrische Ausstattungen und technische Ausrüstung. «Die Minimierung der Lebenszykluskosten ist ein Thema, das mich schon länger beschäftigt», erläutert er seine Motivation für die Teilnahme am Wettbewerb. «Die Vorstellung des Konzepts in der Fach-Öffentlichkeit bietet die Möglichkeit, die eigenen Überlegungen zur Diskussion zu stellen und so das eigenen Modell weiterentwickeln zu können.» So freut es ihn umso mehr, dass er bei der ersten Teilnahme gleich die Finalrunde schaffte. «Und wenn es mit dem Titel klappt, wäre das natürlich toll.»
Sein Kollege Philipp Glogg, der seit 2008 bei den BVB arbeitet und seit Ende 2011 als Leiter Depotbetriebe aktiv ist, lieferte ein zehnseitiges Konzept an die Fach-Jury ab. «Ich wollte wissen, wo wir stehen im Vergleich zu ähnlichen Abteilungen in anderem Unternehmen“, begründet er die Teilnahme am Wettbewerb «Maintenance-Manager of the Year». Wichtig ist ihm das kritische Feedback zur Arbeit. Dass er mit seiner ersten Teilnahme sofort in der Endrunde landete, hat ihn überrascht und sehr gefreut.
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