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Wettbewerb Finalisten für «Maintenance Manager of the Year» bekannt

Gleich zwei Kandidaten der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erreichen das Finale des Awards «Maintenance Manager of the Year». Der Sieger wird an der Fachmesse Maintenance 2013 prämiert.

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Michael Bont von den Basler Verkehrs-Betrieben istim Finale für denAward "Maintenance Manager of the Year ".
Michael Bont von den Basler Verkehrs-Betrieben istim Finale für denAward "Maintenance Manager of the Year ".
(Bild: Easy Fairs)

Der Wettbewerb um den Titel «Maintenance Manager of the Year» erweist sich in diesem Jahr als echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwei Infrastruktur-Experten der Basler Verkehrs–Betriebe (BVB) haben sich für die engere Auswahl qualifiziert. Die Verleihung des Titels «Maintenance Manager of the Year» zählt zu den Höhepunkten der kommenden 6. Maintenance Schweiz, die am 13. & 14. Februar 2013 wieder in der Messe Zürich stattfinden wird. Die Initiatoren des Wettbewerbs – der Messeveranstalter Easy Fairs und der Branchenverband fmpro – verleihen den Award 2013 zum zweiten Mal. Ausgezeichnet werden damit besondere Leistungen in der Instandhaltung.

Die Fachjury mit Ekkehard Nann (Leiter der Fachgruppe «Industrielle Instandhaltung“ bei fmpro) sowie Rolf Piana und Manfred Schaper als Mitglieder hat sich die Auswahl nicht leicht gemacht. Sie begutachtete die eingegangenen Arbeiten sorgfältig und hat zwei Kandidaten in die engere Wahl und somit zu einer Präsentation vor der Fachjury eingeladen. Das Finale erreichten Michael Bont, Leiter Infrastruktur der Verkehrsbetriebe Basel und Philipp Glogg, Leiter Depotbetriebe der Verkehrsbetriebe Basel. «Beide Präsentationen waren sehr gut vorbereitet und gaben der Jury einen vertieften Einblick in die Arbeit der beiden Kandidaten, sodass wir anschliessend die qualitative Beurteilung vornehmen konnten», erläuterte Jury-Mitglied Rolf Piana, Leiter Instandhaltung Sortierung (Standort Härkingen) bei der Schweizerischen Post.

Zwei praxistaugliche Konzepte

Michael Bont präsentierte als Wettbewerbsbeitrag einen Bericht zum Thema «Substanzwerterhaltenden Erneuerung der Gleisinfrastruktur als integriertes Modell der BVB Basel». Im Fokus steht dabei die Optimierung der Lebenszykluskosten (Asset Management), wobei Qualität und Wirtschaftlichkeit bzw. weitere Investitionen in Infrastrukturanlagen wichtige Bestandteile sind. Die Einführung des 2009 gestarteten Modells hatte zum Ziel, die Investitionskosten um 15 Prozent zu senken, Objekte der Infrastruktur zum optimalen Zeitpunkt, in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Substanzwert, zu ersetzen. Bestandteil des Konzepts ist zudem die Empfehlung, Nutzungsänderungen möglichst am Ende der technischen Lebensdauer vorzunehmen, der Verwaltung und der Politik Entscheidungsgrundlagen für Investitionsentscheide zur Verfügung zu stellen und ausgeglichene Jahresbudgets zu erstellen.

Philipp Glogg beschäftigte sich in seinem Bericht für den Wettbewerb mit dem Projekt «Neuausrichtung der Instandhaltung Schienenfahrzeuge» der Basler Verkehrs-Betriebe. Sein Fazit in der Präsentation vor der Jury: «Die grössten Herausforderungen waren das Zusammenführen der dezentralen Werkstätten unter eine Führung.» Zu den zentralen Projektzielen zählt die Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit ebenso wie die Verringerung der Kosten für die Instandhaltung und ein optimiertes Wissensmanagement, betrachtet auf die Vielfältigkeit der Tätigkeiten in der Schienenfahrzeuginstandhaltung. Abschliessende Ergebnisse der Anfang 2012 eingeführten neuen Organisation sollen im Laufe des Jahres 2013 vorliegen.

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