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Hidden Champion in China Fit für den asiatischen Markt

| Redakteur: Silvano Böni

>> China ist nach wie vor einer der grössten Werkzeugmaschinenmärkte der Welt. Umso wichtiger ist es auch für Systemlieferanten der Branche, dort präsent zu sein. Zum einen, um der vielschichtigen Konkurrenz zu begegnen. Zum anderen ist es Aufgabe des Produkt- und Systemlieferanten, seine Kunden, beispielsweise die Werkzeugmaschinenbauer, in ihrer Wettbewerbsfähigkeit vor Ort zu unterstützen.

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Die Komponenten werden alle im Igus-Testlabor auf Herz und Nieren geprüft.
Die Komponenten werden alle im Igus-Testlabor auf Herz und Nieren geprüft.
(Bild: Igus)

Die lokale Nähe zum Kunden war auch einer der Beweggründe für Igus, Spezialist für Energiezuführungen und Gleitlager, früh auf dem chinesischen Markt aktiv zu werden. Das erste Büro wurde in Downtown Shanghai mit einem Mitarbeiter besetzt. Seit 1999 ist Igus China kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute 200 Mitarbeiter. Neben der grössten Niederlassung in den USA hat sich China zu einer der stärksten Gesellschaften entwickelt. Entsprechend hat sich das Firmengelände nach vier Erweiterungen und Umzügen von 450 auf 6500 m2 vergrössert. Der Firmensitz liegt noch immer in der Freihandelszone Waigaoqiao, 20 km von Shanghai entfernt. Mit den Regionen um Beijing, Shenyang sowie Guangzhou ist dies eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen Chinas.

Nah am Kunden – weltweit

«Für die Firmenphilosophie des Maschinenbauzulieferers Igus ist der enge Kontakt zum Kunden wichtig, um exakt auf seine Anforderungen zugeschnittene Komponenten zu entwickeln und zu liefern», hebt Harald Nehring, Prokurist e-ketten-Systeme, der den Igus-Standort in den 90er-Jahren massgeblich mitaufgebaut hat, hervor. «Daher wird auch China landesweit mit einem Netz an Aussendienstmitarbeitern betreut. Diesen Service schätzen die chinesischen Kunden.» Auf dem asiatischen Markt punktet Igus ferner mit seinen Produkten aus Hochleistungskunststoffen, da sie eine lange Lebensdauer versprechen. Stark nachgefragt werden beispielsweise das leichte und stabile Energierohr R4.1 sowie die wartungs- und schmierfreien Iglidur- und Drylin-Polymergleitlager. Aufgrund ihrer jahrzehntelangen Markterfahrung und intensiven Forschung können die Kölner für den chinesischen Markt günstig produzieren und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Komponenten gewährleisten. Nehring führt aus: «Genau das erwarten chinesische Werkzeugmaschinenbauer von deutschen Lieferanten. Das macht unsere Produkte als Alternative zu den lokalen Anbietern für den chinesischen Markt attraktiv.» Durch die ausgereifte Technologie der Produkte wird es Nachahmern auch ganz schwer gemacht. Denn Ergebnisse aus 50 Jahren Produktion und Technologie lassen sich nicht so einfach replizieren.

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