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Abrasive Produkte und geringere Energiekosten
Auch wenn das Produkt abrasiv ist, d.h. es besteht die Gefahr von hohem Verschleiss der Rohrleitung und installierten Komponenten, werden Dichtstromfördersysteme mittels Druckbehälter eingesetzt. Beispiele sind Sand, Aluminiumoxid oder Koks.
Ausserdem bietet sich das Verfahren an, wenn der Luftverbrauch und die dementsprechend betrieblichen Energiekosten vermindert werden sollen, vor allem, wenn es sich um aufwändig konditioniertes Fördergas handelt, zum Beispiel bei absolut trockener und reiner Förderluft oder Stickstoff als Fördermedium.
Luftanfangsgeschwindigkeiten von 2m/s
Die Gericke-Dichtstromfördersysteme können produkt- und anwendungsabhängig mit Luftanfangsgeschwindigkeiten ab 2 m/s betrieben werden, im Vergleich zu Dünnstromfördersystemen mit Anfangsgeschwindigkeiten ab 20 m/s. Die Beladung (= Anzahl kg Produkt, welches mit 1 kg Fördergas gefördert werden kann) kann bei Dichtstromfördersystemen bis zu 150 betragen, bei Dünnstromfördersystemen in der Regel nur zwischen 5-10.
Je nach Anwendungsfall wählt Gericke von mehreren Betriebsmodi (Pfropfenförderung Typ PTA, Pfropfenförderung mit Bypassluft Typ PTA PL oder Strähnenförderung Typ PHF) das am besten geeignete Förderverfahren aus. Die Druckbehälter und zusätzlichen Komponenten werden anwendungsspezifisch konfektioniert und es können sowohl hygienische wie auch verschleissfeste und hitzebeständige Ausführungen geliefert werden.
Doppelsender für kontinuierlichen Betrieb
Die Druckbehälter arbeiten als Einzelsender im Batch-Betrieb. Für einen kontinuierlichen Transport werden Doppelsender eingesetzt, die zudem bei gleich bleibender Rohrleitung eine erhöhte Leis-tung bringen und niedrigere Bauhöhen benötigen.
Gericke-Fördersysteme werden in allen schüttgutverarbeitenden Industrien und für ein sehr breites Produktspektrum von A wie Adipinsäure bis Z wie Zucker eingesetzt.
In den Test-Centern bei Gericke können alle Förderverfahren getestet und die exakten Förderparameter ermittelt werden. Daneben können Erkenntnisse über die Produktqualität wie beispielsweise Abrieb und mögliche Produktanbackungen in Rohrleitungen gezogen werden. Zudem bietet Gericke auch diverse Leihgeräte für den Einsatz beim Kunden an.
InformationGericke AGAndreas KobelAlthardstrasse 1208105 RegensdorfTel. 044 871 36 69Fax 044 871 36 00a.kobel@gericke.netwww.gericke.net
