Fräser von Walter (Schweiz) AG für die ‹ultra-harten› Fälle

Redakteur: Lya Bartholet

>> Bereits der Name Protomax steht für eine neue VHM-Fräsergeneration mit maximal möglichen Zerspanungsleistungen und Standzeiten. Diese Performance bieten die neuen Radiuskopierfräser Protomax-Ultra nun auch für Bearbeitungen von ISO-H-Werkstoffen mit Härtegraden bis zu 70 HRC.

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Ein zentrales Feature der neuen VHM-Radiuskopierfräser Protoma Ultra für die Hartbearbeitung ist die neuentwickelte, goldfarbene TAS-Beschichtung mit hoher Temperaturbeständigkeit.
Ein zentrales Feature der neuen VHM-Radiuskopierfräser Protoma Ultra für die Hartbearbeitung ist die neuentwickelte, goldfarbene TAS-Beschichtung mit hoher Temperaturbeständigkeit.
(Bild: Walter)

Die Hauptanwendungen der VHM-Fräsergeneration sind gehärtete Werkstoffe bis 70 HRC im Werkzeug- und Formenbau, aber auch vergleichbare Bearbeitungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.

Hoch hitzebeständige Beschichtung

Zu den wichtigsten Eigenschaften zählt eine neue Beschichtung auf TiAlSiN-Basis, kurz TAS-Beschichtung. Diese ist hoch hitzebeständig, eine wichtige Eigenschaft, um bei Hartbearbeitungen hohe Standzeiten zu erreichen.

Hinzukommt eine optimierte Mikrogeometrie zur Stabilisierung der Schneiden. Alle Durchmesser, auch die der Miniausführungen, verfügen über zwei Schneiden und einen Spiralwinkel von 30 Grad. Die Fräser eignen sich daher bestens für die Bearbeitung von Freiformflächen, sowohl mit 'Z-konstant' wie auch mit fünf Achsen simultan.

Für Schruppen und Schlichten

In der Summe erlauben die genannten Features die Verwendung der Werkzeuge sowohl für das Vorschruppen und Schruppen als auch für das Vorschlichten und Feinschlichten. Beim Schlichten produzieren die optimal präparierten Schneiden hervorragende Oberflächen.

Die Radiuskopierfräser sind überdies sehr flexibel bezüglich der Kühlschmiermethode. Je nach Werkstoff und Bearbeitung ist die Verwendung von Druckluft, Emulsion, Minimalmengenschmierung oder die Trockenbearbeitung möglich.

Von 0,1 bis 12 mm Durchmesser

Den Anwendern stehen zwei Varianten für zwei Durchmesserbereiche zur Verfügung: Standardausführungen mit 3–12 mm, Miniausführungen für kleine bis kleinste Konturen mit 0,1–2,5 mm. Bei den kleinen Durchmessern begünstigen ein Halsfreischliff und eine Reichweite von bis zu 10xD überdies die Bearbeitung tiefer Kavitäten.

H4-Qualitäten bei den Schäften

Die Toleranz des Schaftdurchmessers beträgt h4 bei den Mini-Werkzeugen und h5 bei den Werkzeugen mit Standardabmessungen. Dadurch ergeben sich ausgezeichnete Rundlaufeigenschaften, was bei den hohen Drehzahlen kleiner Werkzeugdurchmesser unbedingt notwendig ist. <<

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