Anbieter zum Thema
Noch kurz zum Schluss. In den letzten 75 Jahren gab es viele Meilensteine im Werkzeug- und Maschinenhandel. Welches Ereignis war für Sie persönlich von grosser Bedeutung?
R. Ettlin: Walter Meier hat 1947 mit der Kooperation des führenden Hartmetallwerkzeugherstellers Philipp McKenna bereits erkannt, dass der alleinige Handel, vor allem mit Werkzeugmaschinen aus Deutschland, auf Dauer nicht profitabel sein wird. Er erkannte sehr früh, dass eine Werkzeugmaschine nur dann Profit abwirft und produktiv ist, wenn die entsprechenden Werkzeuge darauf zum Einsatz kommen. Aus diesen Gründen wurde damals bereits ein umfassendes Programm, bestehend aus Maschinen und Werkzeugen, aufgebaut, welches wir heute nach 65 Jahren als Fertigungslösungsanbieter für die Metallverarbeitende Industrie mit Stolz unseren Kunden anbieten. Von grösster Bedeutung war für mich der Übergang von konventionellen zu computergesteuerten Werkzeugmaschinen. Die unvorstellbaren Produktivitätsfortschritte, gekoppelt mit der Fähigkeit, komplexeste Teile in höchster Genauigkeit auf einer Werkzeugmaschine zu fertigen, sind schlichtweg atemberaubend. Dazu gehören auch die gewaltigen Fortschritte in der Werkzeugtechnologie, die es erst ermöglichen, die Fähigkeiten der Maschine aufs Werkstück zu übertragen. <<
(ID:36016130)
