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Mapal: Industriedesign optimiert Form und Funktion Glänzend, trägheitsarm und selbsterklärend

Redakteur: Konrad Mücke

Künftig werden die Spannsysteme von Mapal ein einheitliches Design erhalten. Sie sollen dadurch auch einfacher zu bedienen, leichter, robuster, langlebiger und somit effizienter und wirtschaftlicher werden.

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Richtungsweisend: Werkzeugspannfutter in optimiertem, an einfacher Bedienung und effizientem Einsatz von Ressourcen orientiertem Design
Richtungsweisend: Werkzeugspannfutter in optimiertem, an einfacher Bedienung und effizientem Einsatz von Ressourcen orientiertem Design
(Bild: Mapal Dr. Kress)

Industrie- und Produktdesign waren bislang in der Entwicklung von Spannfuttern beim Hersteller Mapal nur nebensächlich. Fokussiert hatten die Entwickler auf die prozesssichere Funktion. So haben sie ein breit angelegtes, jedoch optisch uneinheitliches Portfolio verwirklicht. Dies zu ändern beauftragte der Hersteller jüngst eine vielfach ausgezeichnete Designagentur aus Schwäbisch Gmünd.

Von durchdachtem Design profitieren

Die Spannfutter und damit auch die Anwender sollten nicht nur von dem ansprechenden Erscheinungsbild, sondern dank ausgeklügelter Funktionen auch vom durchdachten Industriedesign profitieren. Man wollte ökonomisch und ökologisch Vorteile erschlies­sen. So erarbeiteten die externen Produktdesigner gemeinsam mit den Produktverantwort­lichen des Herstellers ein richtungsweisendes
Konzept. Sie berücksichtigten dabei auch Funktions- und FEM-Analysen. Die derart gestalteten Spannfutter strahlen sprichwörtlich in neuem Glanz. Dazu gehört die brillante Oberfläche. Durch ein speziell entwickeltes Polierverfahren erzeugt, sorgt sie dafür, dass die Spannfutter korrosionsbeständiger sind als bisher.

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«Foolproof-Handling»

Eine weitere Vorgabe betraf die Funktion. Die Spannfutter sollten einfach und selbsterklärend zu bedienen sein. Bedienelemente sollten schneller als solche erkennbar, Handhabungshinweise direkt verständlich sein. Dies hat man mit blau gefärbten Bedienelementen verwirklicht. Das betrifft beispielsweise die Betätigungsschraube am Hydrodehnspannfutter. Dazu gehören auch eigens kre­ier­te Signaturelemente, die unabhängig von der jeweiligen Sprache entsprechende Hinweise beinhalten.

Darüber hinaus wurden die Spannfutter hinsichtlich ihrer Form, ihres Gewichts und ihres Material­einsatzes analysiert und optimiert. Die nunmehr verwirklichte Form vereint beste Stabilität mit minimalem Einsatz an Ressourcen. Bereits um wenig verringerte Massen wirken bei Spannfuttern langfristig deutlich auf den Energieverbrauch. So wird unter anderem beim Beschleunigen und Abbremsen der Spindel umso weniger Energie benötigt, je leichter und trägheitsarmer das Spannfutter ist. Dabei gilt es, die Massen so anzuordnen, dass sie einerseits für die geforderte Festigkeit und Dämpfung sorgen, andererseits auf möglichst kleinen Radien angeordnet sind.

Optisch schnell erkennbar

Das nunmehr einheitliche Design bewirkt, dass Interessenten und Anwender das gesamte Programm an Spanntechnik als zugehörig zum Hersteller Mapal erkennen. Der Hersteller zeigte sein Programm erstmals zur Messe EMO in Hannover. - kmu - SMM

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