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Additive Fertigung Heisser Messe-Herbst: Highlights des 3D-Drucks

| Redakteur: Peter Königsreuther

Additive oder auch generative Fertigungsverfahren werden heute von Metall und Kunststoff verarbeitenden Unternehmen genutzt, um nicht alleine Prototypen, sondern auch gebrauchsfähige Komponenten ohne Werkzeug und Spänefall zu fertigen. Neben der Fakuma sind die Formnext und die Euromold Fachmessen, die sich diesem Thema widmen.

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Additive Verfahren verändern und bereichern die industrielle Fertigung. Fakuma, Euromold, Metav und Formnext etwa, sind noch anstehende Fachmessen, die sich dem Thema 3D-Druck & Co. durch gewisse Schwerpunkte widmen werden.
Additive Verfahren verändern und bereichern die industrielle Fertigung. Fakuma, Euromold, Metav und Formnext etwa, sind noch anstehende Fachmessen, die sich dem Thema 3D-Druck & Co. durch gewisse Schwerpunkte widmen werden.
(Bild: WZR ceramic solutions)

Der Siegeszug der additiven Serienfertigung ist offensichtlich kaum aufzuhalten, und das hat seinen Grund: die Herstellungsmöglichkeiten werden auf ein neues Machbarkeitsniveau gehoben. Damit man den Anschluss an mutige Mitbewerber nicht verpasst, muss man sich dieser revolutionären Technik stellen, die sowohl im Metallbau als auch bei der Herstellung von Kunststoffteilen einsetzbar ist. Produzierende Branchen müssen lernen, diese Technik zu nutzen, oder sogar versuchen, eigene Systeme zu entwickeln. Jüngst teilte das für seine Laser- und Blechbearbeitungsmaschinen bekannte Unternehmen Trumpf mit, dass es mit Italiens grösstem Laserhersteller Sisma die Entwicklung produktiverer 3D-Drucker vorantreiben will. Mithilfe des Laserstrahls, der jede Art von Metall- oder Keramikpulver schmelzen kann, werden Anwender in die Lage gebracht, auch mehrfach hinterschnittige, filigrane Strukturen durch zeilenweises Auftragen der Metallschmelze zu formen, die man niemals mit herkömmlichen Methoden aus der Zerspanung oder dem Werkzeug- und Formenbau erreichen könnte – und das auch mit sonst als schwer bearbeitbar geltenden Werkstoffen wie Titan- oder Nickellegierungen.

Trumpf forciert Industrietauglichkeit

Trumpf nutzt bei dieser Technik einmal mehr sein Laser-Know-how. Um dabei Lösungen anbieten zu können, die besser sind als die aktuell am Markt erhältlichen, arbeiten die Ditzinger sowohl eigenständig als auch gemeinsam mit Sisma an einem schnellen Markteinstieg. Mit ihrer hohen Kompetenz im Laser- und Maschinenbau wollen die Joint-Venture-Partner robuste, produktive Fertigungsmaschinen für die Serienproduktion anbieten, wie es weiter heisst. „Viele Maschinen, die heute am Markt sind, zielen eher auf den Prototypenbau“, erklärt Dr.-Ing. Peter Leibinger, Vorsitzender der Trumpf Lasertechnik. Doch in Zukunft werde es bei diesen Produktionssystemen vor allem auf die volle Industrietauglichkeit ankommen, prognostiziert Leibinger.

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